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Der letzte Tag von Pompeji | Terra X
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Subtitles (163 segments)
Am Fuße des Vesuvs liegt 79 nach Christus die kleine römische Provinzstadt Pompeji.
40.000 Einwohner führen ein normales Leben bis eines Tages der Feuerberg erwacht.
Was geschieht an diesem letzten Tag von Pompeji? Welche Spuren bleiben von den Menschen nach der Katastrophe?
Heute sind Pompejis Ruinen weltberühmt. Doch die Instandhaltung der bereits freigelegten Gebäude ist so teuer,
dass sich seit Jahrzehnten jede weitere Grabung verbietet.
2018 ändert sich alles durch dieses grüne Dreieck. Hier sickert Wasser in die angrenzenden Ruinen.
Um größere Schäden oder gar Einstürze zu verhindern, soll das Viertel unter dem Dreieck ausgegraben werden.
Für Massimo Ossana, Direktor des archäologischen Parks, erfüllt sich ein Traum.
Er hofft auf dem Gelände weitere Hinweise auf das Schicksal der Vulkanopfer zu finden.
In früheren Grabungen hatten Archäologen Hohlräume im vulkanischen Material mit Gips ausgegossen und auf diese Weise Umrisse,
und vor allem den Ausdruck von Menschen sichtbar gemacht, die von den pyroklastischen Strömen des Vulkans überrascht worden waren,
Bis heute gehören sie zu den eindruckvollsten Ausstellungsstücken Pompejis.
„Nur unter besonderen Voraussetzungen kann man so einen Gipsabdruck anfertigen und die Form wiederherstellen,
die der Körper hinterlassen hat, zum Zeitpunkt des Todes.“
Tatsächlich entdecken Ossana und sein Team etwas völlig anderes: ein komplettes Skelett.
Dieser Fund ist eine Sensation, denn in Pompeji wurden kaum menschliche Überreste gefunden.
Doch wie kam die Person ums Leben? Modernste Computertechnik soll helfen, ihre Geschichte zu rekonstruieren.
„Es scheint eine eindeutige Verbindung zwischen dem Skelett und dem Balkon zu bestehen.
Das ist der Balkon und das die Ecke des Hauses. Vielleicht ist die Person in diese Richtung geflohen.
Sie kletterte über den Balkon hinaus, bewegte sich in diese Richtung und kam so in den Bereich der Gerölllawine.
Genau in diesem Augenblick wurde sie mitgerissen. Hier sieht man sehr gut, dass Balkon und Skelett zusammengehören.“
Mittlerweile hat die Anthropologin Valeria Amoretti das Skelett anatomisch untersucht.
„Was wissen wir über die Person?“
Vorerst die biologischen Daten: männlich, erwachsen, 40-45 Jahre, Größe: 1,72.
Neben dem Skelett entdecken die Archäologen die Reste einer Ledertasche mit Bronze- und Silbermünzen. Kaufkraft ungefähr 700 Euro.
Ist der Mann ein Dieb, der die Katastrophe nutzt, um sich am zurückgelassenen Gut anderer zu bereichern,
oder flüchtet hier jemand in letzter Minute mit seinen Ersparnissen?
Sein Leben rettet die Flucht über den Balkon allerdings nicht.
Die kleine Straße, in der der „Flüchtende“ gefunden wird, ist das Herzstück der aktuellen Grabung.
Die Archäologen geben ihr den Namen: „Gasse der Balkone“.
Das Haus, aus dem er sich retten wollte, stellt sich als „Thermopolium“ heraus, eine Art Bar oder Kneipe.
Übrigens ist der Eigentümer von dort geflohen.
„Gut möglich! Das Opfer wurde auf der Ebene der ersten Etage gefunden.
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