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15 Gerichte aus den 70er Jahren, die JEDER kannte
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Wer erinnert sich noch an die Zeit, als
Essen noch anders war, als es Gerichte
gab, die heute völlig verschwunden sind?
In diesem Video nehmen wir euch mit auf
eine kulinarische Zeitreise zu 15
Gerichten, die unsere Großeltern noch
kannten, die aber heute niemand mehr
kocht. Toast Hawaii, der Exotiktraum der
60er Jahre. Toast Hawaii war das
Partygericht der 60er und 70er Jahre.
eine Scheibe Toastbrot, darauf eine
Scheibe Kochschinken, eine Ananasscheibe
aus der Dose, ein Klex Preiselbeeren und
oben drauf eine dicke Schicht Käse. Ab
in den Ofen, bis der Käse goldbraun war.
Fertig war der exotische Snack, der sich
wie Urlaub anfühlte. Erfunden wurde
Toast Hawaii 1955
vom Fernsehkoch Clemens Wilmenrot und er
wurde zum absoluten Renner. In einer
Zeit, als Ananas noch etwas Besonderes
war und Fernreisen ein Traum, brachte
dieses Gericht ein Stück Südsee ins
deutsche Wohnzimmer.
Jede Hausfrau hatte das Rezept drauf.
Jede Party wurde damit bereichert. Das
Besondere war die Kombination.
Süßsalzig, warm kalt, exotisch,
heimisch. Die Ananas aus der Dose war
damals der Innbegriff von Luxus und
Weltläufigkeit. Wer Toast Hawaii
servierte, galt als modern und
aufgeschlossen. Es war Fast Food, bevor
es Fast Food gab. Schnell gemacht,
lecker und irgendwie besonders. Heute
wirkt Toast Hawaii fast schon peinlich.
Die Kombination aus Dosenfrucht und
Schmelzkäse passt nicht mehr in unsere
Zeit der frischen regionalen Küche. Aber
für eine ganze Generation war es das Tor
zur großen weiten Welt. Serviert auf
einer Scheibe Toastb. Name kam daher,
dass das aufgeschnittene Ei an ein
Spiegelei erinnerte, so wie man es in
einem echten Hasenbraten erwartet hätte.
Aber echter Hase war teuer und nicht
immer verfügbar. Also erfand die
deutsche Hausfrau diese geniale
Alternative. Billiger, einfacher und
trotzdem festlich genug für den
Sonntagstisch. Die Zubereitung war eine
kleine Wissenschaft. Das Hackfleisch
mußte die richtige Konsistenz haben,
nicht zu trocken, nicht zu feucht. Die
Eier mußten perfekt in der Mitte
platziert werden, damit jede Scheibe ihr
gelbes Zentrum hatte. Manche Köchinnen
versteckten sogar mehrere Eier oder
andere Überraschungen in ihrem falschen
Hasen. Serviert wurde er meist mit
Kartoffeln und Rotkohl, manchmal auch
mit einer dunklen Soße aus dem
Bratensaft. Das Anschneiden war immer
ein kleines Ereignis. Würde das Ei in
der Mitte sein, wäre es schön gelb, der
falsche Hase war Sonntagsessen und
Überraschung zugleich.
Himmel und Erde. Kartoffeln treffen
Äpfel. Himmel und Erde war ein typisches
arme Leute aus dem Rheinland, das aber
so lecker war, dass es auch auf besseren
Tischen landete. Kartoffeln, die Erde
wurden zusammen mit Äpfeln, der Himmel,
zu einem süß herzhaften Püree gestampft.
Dazu gab es meist Blutwurst oder
gebratene Zwiebeln. Die Kombination
klingt heute seltsam, war aber genial
durchdacht. Die süßen Äpfel milderten
die Schwere der Kartoffeln, die
Kartoffeln machten satt und die
Blutwurst lieferte das nötige Eiweiß.
Ein komplettes Gericht aus wenigen
günstigen Zutaten. Perfekt für Zeiten,
in denen jeder Pfennig zählte. Jede
Region hatte ihre eigene Variante.
Manche nahmen süße Äpfel, andere saure.
Manche stampften alles fein, andere
ließen Stücke drin. Die Blutwurst konnte
durch Speck, Leberwurst oder einfach nur
gebratene Zwiebeln ersetzt werden. Aber
die Grundidee blieb immer gleich. Himmel
und Erde vereint auf einem Teller. Das
Gericht verschwand, als die Menschen
wohlhabender wurden und sich richtige
Beilagen leisten [musik] konnten.
Kartoffeln und Äpfel zusammen, das
passte nicht mehr zum neuen Lebensgefühl
der Wirtschaftswunderzeit.
Heute würde man es vielleicht als Fusion
Cuisine vermarkten.
Sülze, der wacklige Fleischtraum in
Aspik. Sülze war das Partyessen der 50er
und 60er Jahre. Auch wenn es heute
niemand mehr verstehen würde. Fleisch,
Gemüse und manchmal sogar hart gekochte
Eier wurden in einer galatigen
Gelatinmasse eingeschlossen und kalt
serviert. Das Ergebnis sah aus wie ein
durchsichtiger Fleischkuchen und
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