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Wie geht das? Digitale Landwirtschaft | NDR
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Untertitel: Norddeutscher Rundfunk 2018
Wir sind ja Großflächendesigner.
Jede Gesellschaft kriegt die Landwirte, die sie verdient. Los!
Hightech ist ein Baustein, aber auch nur ein Baustein von vielen.
Sommer 2018 auf den Feldern um Altentreptow in Vorpommern.
Mit der Tagesernte könnten Rostock, Wismar, Schwerin und Stralsund
eine Woche lang mit Brötchen versorgt werden.
Der Mähdrescher, eine Fabrik auf Rädern.
Mähen, Fördern, Trennen, Sieben, Verteilen -
exakter, als ein Mensch es je könnte.
Er kostet doppelt so viel wie ein Einfamilienhaus.
* Henning, sagst du Mike bitte ... *
Henning Schramm ist konventioneller Landwirt, Chef der Tollense GbR.
Den Spagat zwischen hoher Leistung und hoher Fahrgeschwindigkeit,
wenig Verlusten und die Maschine nicht zu überlasten:
Den regelt er selbstständig.
Das ist besonders an einem Mähdrescher der neuen Generation.
Dass er von selbst geradeaus fährt, das ist Standard in der Landtechnik.
Er regelt die Reinigung, die Öffnung der Siebe.
Da wird Stroh von Korn getrennt, das macht er von selbst.
Ich überwache als Fahrer, dass er's richtig macht.
Trotzdem ist man am Tagesende nach zehn Stunden Dreschen fertig.
Was über Jahrtausende harte Handarbeit war,
hat sich radikal verändert in den letzten 100 Jahren.
Wollt ihr den Mähdrescher noch haben oder nicht?
* Unverständlicher Funkspruch *
Erntezeit ist Hochdruckzeit.
Jeder zweite Landwirt in Deutschland nutzt digitale Lösungen.
Ausgerechnet die Branche, die am meisten kritisiert wird,
setzt immer mehr auf Hightech.
Wir wollen längs von der Kuhle die Saat machen.
Matthias Beerbaum, zweiter Kopf der Tollense GbR, ist nervös.
Besprechungen am Feldrand mit Sohn Jasper und Mitarbeiter Robert
haben Seltenheitswert.
Ich fange an, Saat zu fahren.
Dann Jasper noch mal.
Normalerweise telefonieren sie.
Jede Minute, die der Drescher steht, kostet Zeit und Geld.
Die Technik, die wir hier einsetzen, die möchte ich nicht mehr missen.
Die Fahrer sitzen vollklimatisiert.
Sie haben alle Radio, ein Kühlfach für Getränke und Essensvorräte.
Sie haben Funk, können sich unterhalten.
Wie ich in der Lehre war,
hatte 'n Trecker ein Sonnenverdeck und vielleicht 'ne Klappscheibe.
Da konnte der Wind durchziehen.
Jetzt fährt mein Sohn mit einem Schlepper vorbei,
der vollklimatisiert ist, getönte Scheiben hat.
Der sitzt da wie auf einem Sessel und spielt an der Lehne mit Knöpfen.
Das ist mehr Segen als Fluch.
Seit Ostern: kein Regen. Der Boden: knochentrocken.
Dazu 33 Grad im Schatten.
Die Maschinen sind heute alle sehr heiß.
Da läuft überall Motoröl, Hydraulik-Öl durch die Maschinen.
Wenn ein Tropfen runterkommt, bekommt eine bestimmte Temperatur,
einen Windzug, fällt mit der Glut runter: Schon gibt's Feuer.
25 Dreschtage in diesem Sommer.
Vor 20 Jahren hätten sie noch 35 gebraucht.
Früher haben wir mit 4-m- und 3-m-Maschinen gedroschen.
Das hat sich gesteigert jetzt bis zu 12,30 m.
Es gibt sogar schon 14-m-Schneidwerke.
Entsprechend ist die Flächenleistung höher.
Es ist alles in einem komprimierten Zeitraum.
Da müssen wir schnell Raps und Weizen ernten.
Manchmal fährt man schon in den Weizen rein,
weil der die höhere Qualität hat.
Raps in der Schote kann mal 'nen Regenschauer ab.
Aber reifer Weizen verliert bei einem Regenschauer Qualität -
und die wird abgezogen.
Ihre Wintergerste erfüllt trotz Hitze alle Qualitätsansprüche.
Doch durch die Dürre sind die Körner trockener und zerschrumpelter.
Verfroren, versoffen, vertrocknet:
Die Erntebilanz der letzten drei Jahre.
Gegen das Wetter kommt selbst Hightech nicht an.
Bis das Getreide auf dem Markt einen guten Preis erzielt,
können sie es im Silo lagern.
Neun Monate zuvor, im Herbst 2017.
Weizen-Aussaat auf dem Schlag.
Weizen ist ihr Hauptgeschäft.
Von der Ernte könnten sie 800 Mio. Brötchen backen,
zehn für jeden Deutschen.
Sie sehen, dass der Weizen schön abgelegt ist.
270 Körner liegen hier pro Quadratmeter - nicht viel.
Das sind 114 kg Aussaatstärke pro Hektar.
114 kg auf 10.000 qm verteilt.
Man muss sich mal vorstellen, was Technik leisten muss.
Aus 270 Körnern wachsen ungefähr 600 ährentragende Halme.
Aus diesen 600 Ähren werden dann, so Witterung und alles mitspielt,
8,5 Tonnen Getreide, 8,5 Tonnen Weizen.
Die ernten wir dann nächstes Jahr hier.
Doch seit einem halben Jahr haben sie hier nasse Füße.
Der Boden: wie Knetgummi, lehmig und schwer.
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