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Stalingrad - Wie erlebten Soldaten und Zivilisten die Schlacht? | Terra X
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Stalingrad, heute Wolgograd, ist Schauplatz der wohl bekanntesten Schlacht im Zweiten Weltkrieg. Das Gedenken daran ist vielfältig und oft grundverschieden.
Wie erging es den Zivilisten in der Stadt? Und wie erlebten Soldaten auf beiden Seiten die Schlacht?
Feldpostbriefe und Tagebücher erzählen vom Schrecken des Krieges. Jens Ebert erforscht diese Quellen seit Jahrzehnten.
Die Briefe sind ja in der Regel nur für Familienangehörige verfasst worden, sind sehr individuelle Sichtweisen auf Geschichte
und eröffnen dadurch einen ganz anderen Blick, als er in den Geschichtsbüchern oftmals vermittelt worden ist.
So auch die Erinnerungen aus der einstigen Sowjetunion.
Historiker Jochen Hellbeck hat in einem Moskauer Archiv Gesprächsprotokolle aus Stalingrad entdeckt: 215 Interviews, eine einzigartige Quelle direkt vom Schlachtfeld.
Das ist das Großartige an diesem Projekt, dass wir im Grunde einfache Menschen im Krieg, in ihrer gesamten, ja in ihrer Vielfalt, aber auch in ihrer Einzigartigkeit denen zuhören können.
Stalingrad. Damals ein bedeutendes Industriezentrum mit hohem Symbolwert als Stadt, die Stalins Namen trägt.
Natürlich ist Stalingrad militärstrategisch gesehen sehr, sehr wichtig. Würde man diese Stadt einnehmen, würde Hitlers Traum vom Sieg im Osten tatsächlich ziemlich bald in Erfüllung gehen.
Als im August 1942 der deutsche Angriff beginnt, leben 600.000 Menschen in der Stadt.
Am 23. August begann der Weltuntergang. Die von den Flugzeugen abgeworfenen Bomben heulten und zerstörten alles ohne Ausnahme.
Alle verloren den Verstand und versuchten sich irgendwo in Löchern zu verstecken.
Es ist eine Hölle, in der man brennt wie im Neuen Testament. 42.000 Menschen sind diesen Bombardements zu Opfer gefallen, und 40.000 kann man nicht identifizieren,
das heißt, die waren so unkenntlich verunstaltet durch das Inferno, durch die Hitze, durch die brennenden Öltanks.
Die 14jährige Wera Scholobowa erinnert sich an die Bombardierung:
„In unserer Familie waren wir 22 Personen. Nur sieben blieben übrig. Und der Tod traf sie nicht nur im Bett, das waren schreckliche Tode.
Die siebenjährige Milotschka verblutete und starb in den Armen ihrer verwundeten Mutter.
Meine kleine Freundin Tanja verbrannte im Haus zusammen mit ihrem Brüderchen und der Großmutter, und ihre Mutter verlor den Verstand ob dieser Erschütterungen.“
Erklärtes Ziel der Wehrmacht ist es, die Rüstungsindustrie in Stalingrad zu zerstören, doch die ganze Stadt wird getroffen, wie Luftbilder zeigen.
Natürlich hat man auch die Stadt zerstören wollen, weil das ja in der Weisung von Hitler zum „Fall Blau“ vorgesehen war.
Also dass er gesagt hat, mit Luftwaffe und Artillerie sollte man diese Stadt ausschalten bzw. zerstören.
Den Tod vieler Zivilisten hat man in Kauf genommen oder vielleicht sogar beabsichtigt. Das wissen wir nicht, ob es beabsichtigt ist. Aber man hat es auf jeden Fall in Kauf genommen.
Seit dem 13. September 1942 stoßen deutsche Truppen mit Panzern in das Stadtinnere vor.
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