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How to forge an iron pan | SWR Craftsmanship
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Das Schmieden gehört zu den ältesten Handwerkstechniken der Menschheit.
An der Arbeitsweise hat sich bis heute kaum etwas verändert.
Kunstschmied Stefan Zydek aus dem Westerwald
bringt Metall mit Hammer und Amboss in Form.
So entsteht eine Pfanne aus Eisen.
(Brutzelndes Zischen)
(Hammerschläge auf Eisen)
Die Schmiede in Lochum betreibt er seit über 40 Jahren.
Eigentlich wollte Stefan Zydek
dem alten Schmied nur Hammer und Amboss abkaufen.
Doch der bot ihm die ganze Werkstatt an.
Damals war er gerade mal 22.
(Vogelzwitschern)
Die Kohle, die er zum Schmieden braucht,
ist nicht zum Grillen geeignet und darf sogar nass werden.
Daher kann sie draußen lagern.
Eine Sorte hat sich für das Handwerk besonders bewährt.
Die Kohle heißt Fettnuss 4,
das ist die Bezeichnung, "4" ist die Größe.
Fettnuss ist die Kohle, eine Anthrazitkohle, eine Steinkohle.
die früher in Deutschland überall abgebaut wurde.
Jetzt leider nicht mehr, weil es sich nicht mehr lohnt.
Klassischerweise bäckt sie ein bisschen zusammen,
wenn man sie erwärmt.
oder wenn man sie nass macht, noch schöner.
Das heißt, es gibt dann so einen geschlossenen kleinen Kegel.
Und innen drin hält die Wärme sehr gut.
Jetzt machen wir Feuer an.
Mit einem Stück Papier oder einer alten Zeitung
steckt er die Kohle in Brand.
Schon eine geringe Menge Fettnuss ist ausreichend.
Wenn jetzt hier der Qualm so ein bisschen gelblich wird.
Dann brennt jetzt schon die Kohle.
Also, das Erste, der weiße Qualm war das Papier.
Und jetzt ist es die Kohle.
Jetzt brennt erst mal dieser ganze Schwefel raus.
Das ist ein bisschen hässlich.
Aber gleich gibt das ein rauchfreies, heißes, schönes Feuer.
(Surren)
Die Wärme ist durchaus angenehm.
Jetzt grade um die Jahreszeit ist es schön, dass es warm ist.
Man kriegt einen schönen warmen Bauch und es tut gut.
Eigentlich ist es immer noch Faszination.
Also, Feuer macht nach wie vor Richtig Spaß.
Bevor es mit dem Schmieden losgeht,
muss Stefan Zydek das Blech für die Pfanne zuschneiden.
(Hochfahren der Maschine)
(Hohes Surren)
Er hat sich für ein drei Millimeter dickes Blech entschieden.
Das muss er zuerst rund machen.
Dafür bestimmt er mit einem Lineal den Mittelpunkt
und macht mit dem Körner eine Markierung in das Metall.
(Surren)
(Hämmern)
Jetzt kann er einen Kreis anzeichnen.
Der Zirkel hat eine Spitze aus Metall und hinterlässt eine feine Linie.
(Poltern)
(Poltern)
Mit der Schlagschere werden die Ecken nach und nach abgeschnitten,
bis aus der quadratischen Platte eine runde geworden ist.
Das geht schneller als von Hand und ist präzise genug.
Nach einigen Umdrehungen ist die Scheibe fertig.
(Surren)
Wir gehen hoch in die Werkstatt und dann zeichnen wir an,
wie groß der Boden der Pfanne wird.
(Dumpfes Surren)
Vorher müssen noch die spitzen Ecken abgeschliffen werden.
Auch dabei hilft ihm eine Maschine.
(Ratterndes Surren)
Die Pfanne soll später einen Durchmesser von 23 Zentimetern haben:
ein Standardmaß in der Küche.
Dafür wird der Boden mit dem Zirkel angezeichnet.
Eine Eisenpfanne ist für jeden Herd geeignet,
auch Cerankochfelder oder Induktion.
Die feine Linie
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