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KI - Die letzte Erfindung der Menschheit?
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Konkurrenzlos beherrscht der Mensch die Welt. Wir entwickeln aber etwas, das alles ändern könnte:
Unsere letzte Erfindung, das mächtigste Werkzeug, die stärkste Waffe, vielleicht ein Wesen:
Künstliche Superintelligenz. Klingt nach Science Fiction? Fangen wir von vorne an.
Intelligenz bedeutet, zu lernen, rational zu denken, sich Wissen und Fähigkeiten anzueignen
um Probleme zu lösen. Intelligenz ist Macht. Unsere Spezies hat sich das am
meisten zunutze gemacht, die Spielregeln der Natur gebrochen und die Kontrolle übernommen.
Der Weg dahin verlief aber nicht gerade. Für die meisten Tiere rechnet sich die Energie,
die Intelligenz kostet, nicht. Betrachten wir den Artenbaum durch die Zeit, können
wir aber trotzdem viele verschiedene Formen von Intelligenz entdecken.
Die ersten Gehirne hatten Plattwürmer vor 500 Millionen Jahren. Nur ein Haufen von Neuronen,
die grundlegende Körperfunktionen steuerten. Dann diversifizierten sich die
Arten über hunderte Millionen Jahre und wurden immer komplexer. Das Leben
eroberte neue Umgebungen, gewann neue Sinne und musste sich im Konkurrenzkampf beweisen.
In der Natur gehts ums nackte Überleben, und ein Gehirn kosten viel, weshalb für
fast alle Tiere eine einfache Intelligenz für simple Aufgaben ausreichte. In manchen
Umgebungen entwickelten Tiere wie Vögel, Oktopusse und Säugetiere
komplexere neuronale Strukturen. Für sie zahlten sich energieintensivere
Fähigkeiten wie eine fortgeschrittene Orientierung und Kommunikation aus.
Dann tauchten vor 7 Millionen Jahren die Hominini auf. Irgendwie wuchsen ihre Gehirne schneller als
die ihrer Verwandten. Irgendetwas war anders an ihrer Intelligenz - sie wurde breiter einsetzbar.
Vom Schraubenzieher zum Schweizer Taschenmesser. Fähig, komplexe Probleme durchzudenken.
Vor zwei Millionen Jahren sah Homo Erectus die Welt dann mit neuen Augen- als etwas,
das es zu verstehen und verändern galt. Er beherrschte das Feuer,
erfand Werkzeuge und schuf die erste Kultur.
Wahrscheinlich entwickelten vor rund 250.000 Jahren dann wir uns aus ihnen – mit größeren und
komplexeren Gehirnen, die uns in großen Gruppen arbeiten und komplexe Gedanken mitteilen ließen.
Mit unserer Intelligenz haben wir unser Leben verbessert und hinterfragt,
wie Dinge funktionieren. Jede Entdeckung ließ uns weiterforschen, und wir gaben unser Wissen
weiter so dass unser Fortschritt überholte, was die Evolution mit Genen schaffen konnte.
Wissen baut auf Wissen. Erst war Fortschritt langsam, dann aber exponentiell. Explosionsartig
entstanden Landwirtschaft, Schrift, Medizin, Astronomie und Philosophie.
Vor 200 Jahren startete die Wissenschaft durch, erklärte wie die Welt funktioniert,
Das ist völlig neu. Wir vergessen gern, wie schwer es war, hierhin zu gelangen und
wie lange diese riesigen Intelligenz Fortschritte dauerten. Aber einmal
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