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Illegaler Organhandel? Wie eine dubiose Firma Transplantationen im Internet vermittelt | frontal
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Subtítulos (592 segmentos)
Stell dir vor, du klickst dich durchs
Netz und findest das Angebot für eine
Nierentransplantation. Der Preis
sechsstellig, zwischen 100.000 und
€. Operation in Kenia von Ärzten aus
Indien, der Spender z.B. aus
Aserbaidschan.
Alles auch für deutsche
Kunden und du denkst dir klingt
verrückt, aber vielleicht ist das meine
einzige Chance.
Ein Fünftel der Patienten sagt egal wie,
ich würde auch eine Niere kaufen. Eine
Firma verspricht ein neues Leben. Ganz
legal, ganz easy. Kein Warten, keine
Bürokratie, nur Zahlen. Ein boomender
Markt, der längst globale Ausmaße
angenommen hat.
Eine Milliarde Dollar, da kann man schon
einiges für riskieren.
Wir folgen der Spur: Deutschland, Polen,
Israel bis tief ins Herz Kenias und
finden Spender aus ärmeren Ländern, die
aus Verzweiflung ihre Niere verkaufen.
Der Preis offenbar gerade mal 2000 € und
Patienten, die das wissen. Niemand gibt
seine Niere umsonst her.
Unsere Recherchen führen auch zu einem
israelischen Unternehmer, dem Gründer
von Medle. Auf seiner Webseite posiert
er mit Bodybuilder Fotos. Seine Firma
registriert in Polen, erreichbar nur
über Websites und Telefon. Dubiose
Geschäfte, die Fragen aufwerfen. Ja, da
bin ich egoistisch, weil ich wollte halt
die Seniere und Hauptsache der Vertrag
passt, aber mir ist es klar, ganz sauber
ist es nicht, ne? Ja.
Wie funktionieren solche Deals? Wer
verdient daran? Und wer zahlt am Ende
den
Preis? Eine Recherche vom Spiegel, von
der Deutschen Welle und frontal die
Nierenconnection.
Sabine Fischer Kugler hat lange
überlegt, ob sie sich im Ausland eine
Niere besorgen soll und ob sie mit uns
offen darüber sprechen möchte. Sie
stimmt zu, weil sie will, dass in
Deutschland mehr Menschen ein Organ
spenden, damit niemand wie sie ins
Ausland reisen muss. Gemeinsam mit einem
Spiegelkollegen treffen wir sie in ihrer
Wohnung. Schon als junge Frau
Nierenkrank bekam sie eine Spenderniere,
lebte 30 Jahre damit. Dann die
Nachricht, ihr Körper stößt das Organ.
wieder drohen zermürbende Jahre und die
Watteliste wird immer größer und die
Wartezeit wird natürlich immer länger.
Das hat man schon bisschen Angst
gemacht, weil manedacht hab 8 Jahre
warten, das ist ja lange Zeit. Ob man
das so gut übersteht, wie die
letztenhalb Jahre überstanden habe, das
war schon die große Frage. Sie ist
verzweifelt, will die Zeit in der
Dialyse verkürzen, will früher ein
Austauschorgan bekommen. Im Internet
stößt sie auf ein Unternehmen namens
Medleid. Ganz offen wirbt die Firma für
Transplantationen im
Ausland. Auf der Webseite das
Versprechen, die Wartezeit von vielen
Jahren auf wenige Wochen zu verkürzen
und das alles im Einklang mit dem
Organspendegesetz, also völlig legal.
Kann das
sein? Medlied wirbt mit Videos von
zufriedenen Kunden. Sie alle seien in
den vergangenen Monaten in Afrika, in
Kenia erfolgreich operiert worden. Das
ist jetzt praktisch 8 Tage her. die OP
und ich kann laufen, ich kann essen, ich
kann trinken, mir geht es gut. Ich bin
jetzt am 27.11. hier operiert worden
Heldet. Äh es war sehr erfolgreich, die
Niere funktioniert zu 100%.
Und dann hat mir natürlich
weitergeholfen, ähm, dass ich ih mit den
Patienten dann gesprochen habe, die ich
dann bekommen habe und äh die dann
abgesichert haben, okay, es ist jetzt
kein Fake, ich zahle jetzt da nicht
irgendwas und krieg nichts zum Schluss,
sondern ähm es ist wirklich so wie mit
Lied das in der Präsentation dann
einfach mitteilt und so läuft es dann in
Kenia dann ab.
Fischer Kugler zahlte nach eigenen
Angaben für das Gesamtpaket mit Anreise,
Hotel, Medizin, Tests, Operation und
Nachsorge einen sechsstelligen Betrag
zwischen 100.000 und 200.000 €. Im
Vertrag heißt es, man stelle auf Bitten
des Kunden lediglich private
Krankenhäuser zur Verfügung, die mit
altruistischen Spendern in Kontakt
stehen. Mitglied selbst habe keine
Beziehung zu den Spendern und weiß
darauf hin, dass es ein absolutes Verbot
gibt, dem Spender eine Entschädigung für
ein aus seinem Körper zum Spenden
entnommenes Organ zu zahlen.
Mir war wichtig, dass in dem Vertrag
drinne gestanden war, dass ich untersagt
bin, dem Spender ein Geld zu geben, weil
das wäre natürlich der typisch Organ. Du
gibst mir deine Niere, dafür kriegst du
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