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Medizin oder Droge? Pharmazie in den 20er Jahren | Alltagsgeschichte | Terra X
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Subtítulos (99 segmentos)
Nach Ende des Ersten Weltkrieges ist der Lebenshunger groß im Deutschland der Goldenen Zwanziger Jahre.
Alte Konventionen fallen, neue Freiheiten prägen den Alltag der Menschen.
Es ist eine Epoche des Fortschritts, in der sich das Lebens- und Arbeitstempo immer mehr beschleunigt.
Gleichzeitig gehören Armut, Arbeitslosigkeit und Millionen Kriegsversehrte zum Alltag.
Um die Herausforderungen der Zeit zu bewältigen, greifen viele auf die Produkte der deutschen Pharmaindustrie zurück. Doch was davon ist Medizin, was ist Droge?
Die Geschichte von Pharmazie und Rauschgift ist eng miteinander verknüpft.
Viele Stoffe, die heute zu den harten Drogen zählen, gelten in den 1920ern als wirksame Medikamente und gehören zur Standardausstattung einer Apotheke.
Paracelsus, der Arzt der frühen Neuzeit, hat den schönen Satz gesagt: „Dosis facit venenum“ – „Dosis macht das Gift“.
Also, ob was wirkt oder starke Nebenwirkungen hat oder gar giftig ist, hängt natürlich sehr oft von der Dosis ab.
Das gilt auch für Opium – es wird aus den Samenkapseln des Schlafmohns gewonnen. Die Kulturpflanze wird schon seit der Jungsteinzeit in Europa angebaut.
Um Opium zu erhalten, werden die unreifen Samenkapseln angeritzt, und der austretende milchige Saft wird getrocknet.
Im 16. Jahrhundert macht der Arzt und Alchemist Paracelsus daraus eine Opiumtinktur – die er „Laudanum“ nennt. Sie wird zum Allheilmittel.
Zu der Zeit gab es tatsächlich sehr wenige, wirklich wirksame Arzneimittel.
Und bei allen Problemen, die Opium, Opiumtinkturen mit sich bringen, ist es natürlich ein sehr starkes potentes Mittel gegen alle Arten von Schmerzzuständen
und ist ansonsten natürlich auch sehr, sehr gerne verwendet worden - vielleicht, weil man nichts anderes Wirksames hatte tatsächlich.
Von Zahnschmerzen über Darmbeschwerden bis hin zu Depressionen – bis ins frühe 20. Jahrhundert wird Laudanum von den Ärzten in ganz Deutschland häufig verordnet.
Es war einerseits als Schmerzmittel beliebt, auf der anderen Seite ist es natürlich auch euphorisierend. Also, das ist ja der Grund, warum es heutzutage auch als Droge verwendet wird.
Der Rausch als Begleiterscheinung - schon damals eine ungewollte Nebenwirkung. Deshalb suchen Apotheker nach einem Weg, um ein besser dosierbares Mittel zu entwickeln.
Das 19. Jahrhundert ist generell das Jahrhundert, in dem die wissenschaftliche Medizin gigantische Fortschritte macht.
Und viele Apotheker, die ein Labor hatten, und viele, die sich interessiert hatten, über ihren eigentlichen Beruf hinaus, haben experimentiert eben in dem Zusammenhang, dass sie Wirkstoffe gewinnen wollten.
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