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Drogen, Alkohol, Medikamente: Ich arbeite 2 Tage in einer Klinik für Suchterkrankungen
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Jede zehnte Person in Deutschland hat ein Suchtproblem.
Tasche, einmal alles aufs Bett. Aber wie kommt man da wieder raus?
Bei Patienten, wo wir wissen, die neigen dazu, Sachen reinzuschmuggeln, da gehen wir zu
zweit rein, weil sie sonst leider oft ausufern und nicht mehr in diesem Rahmen hier haltbar sind.
Ich arbeite zwei Tage als Pfleger auf einer Münchner Entzugsstation.
Und was mir auch aufgefallen ist, jetzt alleine, wenn man sich die Namen anschaut:
Das sind Professoren dabei, Doktoren, Menschen aus ganz anderen Schichten wahrscheinlich. Das ist
einfach halt ein Spiegel der Gesellschaft. Man ist nicht gefeilt vor der Sucht, ganz egal,
wie gut man in der Schule war oder auch nicht. Ich will wissen: Was passiert in so
einer Suchtklinik? Meine erste Nacht
war erstmal ein Polizeieinsatz. Dann kam es sofort zur Eskalation, Kopfnuss, blutige Nase.
Was leisten Pflegerinnen und Pfleger, um Betroffenen aus der Drogensucht zu helfen?
Steffi: Genau, mach auf. Weißt ja, wie.
Patient: Ganz aufmachen und alles in die Hand kippen.
Steffi: Ja, genau so nicht. Kevin: Guter Versuch.
Und wie schwer ist es wirklich, davon loszukommen? Ich hab alles gehabt. Traumgarten, Traumwohnung,
Traumfrau, geilen Job. Alles da gewesen. Ich hab das alles selber verkackt.
Ganz in blau. Herzlich Willkommen, bei uns auf der Station C4.
Die Station C4 für Suchtkranke im LMU Klinikum München ist eine der wichtigsten Anlaufstellen
für Süchtige, die einen Entzug machen wollen. Hier behandeln sie alles - von Alkoholsucht über
illegale Drogen bis zu Spielsucht. Ich darf heute Stefani begleiten.
Herzlich willkommen, hier ist mein Team. Stefanie arbeitet seit anderthalb Jahren
als Pflegefachfrau und stellvertretende Stationsleitung hier auf der Entzugsstation.
Die Übergabe vom Nachtdienst steht an: Stefani arbeitet heute gemeinsam mit Kollegin Alex im
Frühdienst. Eigentlich hat die Station 22 Betten, die fast durchgängig belegt sind.
Übers Wochenende wurde sogar ein zusätzliches Bett aufgestellt, weil es dringend benötigt
wurde. Und gleich zu Beginn ein Downer: Die hatte einen Rückfall. Kam aber nur
mit 0,15 Promille und hat anscheinend einen Apfelwein zuhause getrunken.
Übers Wochenende dürfen manche Patient:innen außerhalb der Klinik
übernachten - die sogenannte Belastungserprobung. Bei einem anderen Patienten ist es am Wochenende
mehr als ein Apfelwein geworden ... Der war in seinem Wohnheim und ein
guter Freund von ihm hatte Stress mit einem und dann musste er sich mit drei Leuten
schlagen und hat... so Probleme da gehabt, dass er gleich zu fünf Bier gegriffen hat.
Bevor es mit der ersten Aufgabe losgeht, verschaffe ich mir mit
Steffi noch einen Überblick über die heutigen Patientinnen und Pateinten auf Station.
Und was mir auch aufgefallen ist, jetzt alleine,
wenn man sich die Namen anschaut und so, das ist schon einfach halt ein Spiegel der Gesellschaft,
da sind Professoren dabei jetzt gewesen, Doktoren, Menschen aus
ganz anderen Schichten wahrscheinlich. Man ist nicht gefeilt vor der Sucht,
ganz egal, wie gut man in der Schule war und wie gut das soziale Umfeld ist.
Und ist da jetzt auch jemand dabei, der oder die schon zum wiederholten Male bei euch aufläuft?
Ja, also wir haben tatsächlich aktuell drei Patienten, die jetzt zum mehrfachen, ich glaube
insgesamt vierten oder fünften mal teilweise schon bei uns sind. Das meiste ist Alkoholabhängigkeit
tatsächlich und an Alkohol kommt man einfach am schnellsten und einfachsten ran.
Übrigens: Dreiviertel der Menschen, die wegen einer Sucht stationär behandelt werden,
sind Männer – nur ein Viertel sind Frauen. Und das Durchschnittsalter der
Patientinnen und Patienten liegt bei 42 Jahren. Während wir uns unterhalten, klopfen schon die
ersten Patient:innen an. Wir sind nämlich spät dran mit der Medikamentenausgabe.
Ich kontrolliere, ob die korrekte Anzahl und die korrekte Tablette dann beim Patienten drin ist.
Viele hier sind von mehreren Substanzen abhängig – und bekommen dafür teils unterschiedliche
Medikamente. Bei der Ausgabe helfe ich Steffi und darf jetzt nichts durcheinanderbringen.
Kannst du nochmal sagen? Herr ***? Da? Genau, mach auf, du weißt ja wie.
Ja, ich wollte auf gar keinen Fall das alleine machen.
Patient: Ganz aufmachen und alles in die Hand kippen.
Ja genau, so nicht Herr ***. Guter Versuch.
Ein Medikament wird besonders häufig ausgegeben: Oxazepam.
Genau, das ist unser Hauptmedikament, was wir benutzen, um den Entzug zu machen. Also das
ist sozusagen unser Ausgleichsmedikament für den Alkohol. Das ist das, was wir am aller häufigsten
ausgeben. Kurz danach kommt der Krampfschutz. Das heißt, wenn der Körper jetzt nicht perfekt eingestellt ist,
dann kann es dazu kommen, dass die einen Krampf bekommen, wie bei der Epilepsie sieht das dann ähnlich aus.
Das kann auch mal gefährlich sein? Genau, das kann auch mal gefährlich sein,
weil die natürlich dann fallen, die können sich den Kopf stoßen.
Mit solchen Notfällen müssen Steffi und ihr Team jederzeit rechnen – die Patientinnen und Patienten
machen hier einen warmen Entzug. Dabei werden sie medikamentös begleitet, um körperliche
Entzugserscheinungen zu lindern. Kalte Entzüge werden in der Regel in deutschen Kliniken nicht
gemacht – sie können lebensgefährlich sein. Deshalb reagiert Steffi schnell, wenn Symptome
auftreten. Wie bei diesem Patienten: Ihm geht es nicht gut, sie muss seinen Blutdruck messen.
Jetzt ist es schon einen Ticken erhöht und ich würde vorschlagen,
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