A1 verb Neutral #300 most common 8 min read

nehmen

/ˈneːmən/

Mastering the versatile verb 'nehmen' and its numerous prefix variations is crucial for actively expressing acquisition, consumption, and engagement across all German communication levels.

Word in 30 Seconds

  • To take, acquire, accept, or consume something.
  • Highly versatile, fundamental German verb.
  • Neutral register, suitable for all contexts.
  • Common mistake: Confusing with 'bekommen' (receive).
  • Essential verb for daily German communication.

Überblick: Bedeutung, Nuancen und emotionale Tragweite von „nehmen“

Das Verb „nehmen“ ist eines der fundamentalsten und vielseitigsten Verben in der deutschen Sprache. Auf den ersten Blick bedeutet es schlicht „to take“ im Englischen, doch seine Anwendungsbreite und die feinen Nuancen machen es zu einem zentralen Bestandteil des täglichen Sprachgebrauchs. Im Kern beschreibt „nehmen“ eine aktive Handlung des Aneignens, Ergreifens oder Aufnehmens. Dies kann auf physischer Ebene geschehen, wie beim Aufheben eines Gegenstandes („Ich nehme das Buch vom Tisch“), oder auf abstrakter Ebene, etwa beim Annehmen eines Ratschlags („Sie nimmt seinen Rat ernst“) oder beim Ergreifen einer Gelegenheit („Er nimmt die Chance wahr“). Die emotionale Tragweite von „nehmen“ ist in der Regel neutral. Es trägt keine inhärent positive oder negative Konnotation; vielmehr hängt die emotionale Färbung stark vom jeweiligen Kontext und den begleitenden Wörtern ab. So kann „etwas in Kauf nehmen“ eine notwendige Akzeptanz einer unangenehmen Konsequenz bedeuten, während „sich Zeit nehmen“ eine positive Handlung der Selbstfürsorge oder Achtsamkeit ausdrückt. Eine weitere wichtige Nuance ist die Möglichkeit, „nehmen“ im Sinne von „konsumieren“ zu verwenden, insbesondere bei Medikamenten („Sie nimmt täglich Tabletten“) oder Mahlzeiten („Wir nehmen das Abendessen ein“ – hier oft mit Präfix). Es kann auch bedeuten, ein Verkehrsmittel zu benutzen („den Bus nehmen“) oder eine Richtung einzuschlagen („den rechten Weg nehmen“). Diese immense Flexibilität macht „nehmen“ zu einem unverzichtbaren Werkzeug für eine präzise und effiziente Kommunikation im Deutschen.

Verwendungsmuster: Formell, informell, schriftlich, mündlich und regional

„Nehmen“ ist in allen Registern des Deutschen – von formell bis informell – gleichermaßen präsent und akzeptiert. Es gibt kaum ein anderes Verb, das so universell einsetzbar ist. Im formellen Kontext findet man es in offiziellen Mitteilungen, wissenschaftlichen Texten oder geschäftlichen Korrespondenzen: „Der Vorstand nimmt den Vorschlag zur Kenntnis.“ oder „Wir nehmen Bezug auf Ihr Schreiben.“ Hier wird es oft in Verbindung mit Substantiven verwendet, um feste Wendungen zu bilden. Im informellen Sprachgebrauch ist „nehmen“ ebenfalls allgegenwärtig und oft direkter: „Nimm dir einfach, was du brauchst!“ oder „Ich nehme mal kurz dein Handy.“ Es ist ein fester Bestandteil der Alltagskommunikation und wird in Gesprächen, SMS oder privaten E-Mails ständig verwendet. Sowohl in der geschriebenen als auch in der gesprochenen Sprache ist „nehmen“ ein hochfrequentes Verb. Seine Konjugation ist unregelmäßig (starkes Verb), was für A1-Lernende eine frühe Herausforderung darstellt, aber aufgrund seiner Häufigkeit schnell verinnerlicht wird. Regional gibt es keine signifikanten Unterschiede in der Grundbedeutung oder Verwendung von „nehmen“ im Standarddeutschen. Dialekte mögen eigene Verben für bestimmte Kontexte haben, aber „nehmen“ wird überall verstanden und benutzt. Die zahlreichen Präfixverben wie „abnehmen“, „aufnehmen“, „einnehmen“, „mitnehmen“, „unternehmen“ etc., erweitern die Bedeutungsvielfalt zusätzlich und sind ebenfalls in allen Registern und Regionen verbreitet, wenn auch mit spezifischeren Anwendungsbereichen.

Häufige Kontexte: Arbeit, Reisen, Medien, Literatur, soziale Medien

Die Anwendung von „nehmen“ erstreckt sich über nahezu alle Lebensbereiche:

  • Arbeit: Im Berufsleben ist „nehmen“ unerlässlich. Man „nimmt eine Aufgabe an“, „nimmt an einer Besprechung teil“, „nimmt Stellung zu einem Sachverhalt“ oder „nimmt ein Projekt in Angriff“. Auch das „In-Anspruch-Nehmen“ von Dienstleistungen oder Rechten ist hier relevant. „Der Mitarbeiter nimmt sich eine Auszeit.“
  • Reisen: Beim Reisen begegnet man „nehmen“ ständig. Man „nimmt den Zug/Bus/Flugzeug“, um von A nach B zu gelangen. Man „nimmt ein Taxi“ oder „nimmt eine Route“. Auch das „Mitnehmen“ von Gepäck oder Souvenirs gehört dazu. „Wir nehmen die nächste Ausfahrt.“
  • Medien: In den Medien wird „nehmen“ oft verwendet, um Handlungen von Personen oder die Aufnahme von Informationen zu beschreiben. Man „nimmt ein Interview auf“, „nimmt eine Sendung auf“ oder „nimmt ein Foto auf“ (wobei „machen“ für Fotos üblicher ist). Auch das „Stellung nehmen“ zu aktuellen Ereignissen ist ein häufiger Ausdruck. „Die Zeitung nimmt den Vorfall zum Anlass für einen Kommentar.“
  • Literatur: In der Literatur wird „nehmen“ oft eingesetzt, um Charaktereigenschaften, Schicksalswendungen oder metaphorische Handlungen darzustellen. Ein Charakter kann „Abschied nehmen“, „sein Schicksal in die Hand nehmen“ oder „Mut fassen“ (im Sinne von Mut nehmen). Es verleiht der Erzählung oft eine aktive, zielgerichtete Komponente. „Sie nahm seine Hand und führte ihn durch die Dunkelheit.“
  • Soziale Medien: Auch in sozialen Medien findet „nehmen“ seinen Platz, oft in direkter, umgangssprachlicher Form. Man kann „einen Screenshot nehmen“ (obwohl „machen“ auch hier üblich ist), „einen Trend aufnehmen“ oder „sich ein Beispiel nehmen“. Hashtags oder kurze Kommentare verwenden oft Präfixverben wie #mitnehmen oder #unternehmen. „Ich nehme mal die Gelegenheit, mich zu bedanken.“

Vergleich mit ähnlichen Wörtern: Abgrenzung von Synonymen

Obwohl „nehmen“ sehr breit einsetzbar ist, gibt es andere Verben, die ähnliche Bedeutungen haben, aber spezifischere Nuancen tragen:

  • bekommen/erhalten: Diese Verben beschreiben das passive Empfangen von etwas, während „nehmen“ eine aktive Handlung impliziert. Man „bekommt“ ein Geschenk, man „nimmt“ es nicht aktiv (es sei denn, man nimmt es von jemandem weg). „Ich bekomme einen Brief“ vs. „Ich nehme den Brief aus dem Briefkasten.“
  • greifen: „Greifen“ betont die physische Handlung des Zufassens oder Ergreifens, oft schnell und gezielt. Man „greift“ nach einem herunterfallenden Gegenstand. „Nehmen“ ist allgemeiner und kann auch ohne direkte physische Berührung erfolgen (z.B. „einen Ratschlag nehmen“).
  • fangen: „Fangen“ bedeutet, etwas in Bewegung zu erfassen oder zu halten, oft in der Luft oder im Wasser. Man „fängt“ einen Ball oder einen Fisch. „Nehmen“ ist hier unpassend, es sei denn, man „nimmt“ den gefangenen Fisch aus dem Netz.
  • mitnehmen: Dies ist ein Präfixverb von „nehmen“ und bedeutet spezifisch, etwas mit sich zu führen oder mitzunehmen. „Ich nehme mein Buch mit“ (ich bringe es mit mir) vs. „Ich nehme das Buch“ (ich greife es, um es zu lesen).
  • einnehmen: Ein weiteres Präfixverb, das oft für das Konsumieren von Nahrung, Medikamenten oder die Besetzung eines Raumes verwendet wird. „Mahlzeiten einnehmen“, „Medikamente einnehmen“, „einen Platz einnehmen“. „Nehmen“ allein kann auch konsumieren bedeuten, aber „einnehmen“ ist spezifischer.
  • an sich nehmen: Betont das Inbesitznehmen oder die Aneignung, oft mit der Nuance der Autorität oder des Anspruchs. „Er nahm das Kommando an sich.“

Register & Ton: Wann angemessen, wann zu vermeiden

„Nehmen“ ist ein neutrales Verb, das in nahezu jeder Situation angemessen ist. Es gibt kaum einen Kontext, in dem es gänzlich vermieden werden sollte. Seine Vielseitigkeit ist seine größte Stärke. Es ist weder zu formell noch zu informell, weder zu hart noch zu weich. Es kann in direkten Befehlen („Nimm das!“) verwendet werden, ist aber auch Teil höflicher Formulierungen („Nehmen Sie bitte Platz.“). Die Wahl des Präfixverbs oder der festen Wendung kann den Ton jedoch modifizieren. „Sich etwas herausnehmen“ kann beispielsweise eine negative Konnotation von Anmaßung haben. Es ist wichtig, den Kontext zu beachten, um die genaue Nuance zu erfassen. Es sollte vermieden werden, wenn ein spezifischeres Verb die Handlung präziser beschreiben würde (z.B. „essen“ statt „Essen nehmen“, obwohl „eine Mahlzeit nehmen“ korrekt ist). Auch wenn es um das passive Empfangen geht, ist „bekommen“ oder „erhalten“ die bessere Wahl. Im Allgemeinen ist „nehmen“ jedoch ein sicherer Hafen in der deutschen Sprache, der selten zu Missverständnissen führt, wenn man seine grundlegende Bedeutung verstanden hat.

Kollokationen im Kontext: Häufige Wortpaarungen erklärt

Die Stärke von „nehmen“ liegt auch in seiner Fähigkeit, zahlreiche Kollokationen zu bilden, die oft idiomatische Bedeutungen haben:

  • Platz nehmen: Eine sehr höfliche Aufforderung, sich zu setzen. „Nehmen Sie doch bitte Platz.“ (Bitte setzen Sie sich.)
  • Abschied nehmen: Sich von jemandem oder etwas verabschieden, oft mit einer gewissen Endgültigkeit. „Sie nahm Abschied von ihrer Heimatstadt.“ (Sie verabschiedete sich von ihrer Heimatstadt.)
  • zur Kenntnis nehmen: Etwas offiziell oder bewusst wahrnehmen und anerkennen, ohne unbedingt darauf zu reagieren. „Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.“ (Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.)
  • in Anspruch nehmen: Eine Leistung, ein Recht oder eine Ressource nutzen oder beanspruchen. „Wir müssen die Garantie in Anspruch nehmen.“ (Wir müssen die Garantie nutzen.)
  • ein Bad nehmen: Baden. „Ich nehme ein entspannendes Bad.“ (Ich bade entspannt.)
  • Rache nehmen: Sich rächen. „Er schwor, Rache zu nehmen.“ (Er schwor, sich zu rächen.)
  • Stellung nehmen: Eine Meinung oder Position zu etwas äußern. „Die Regierung muss zu den Vorwürfen Stellung nehmen.“ (Die Regierung muss ihre Meinung zu den Vorwürfen äußern.)
  • Mut nehmen: Den Mut verlieren oder entmutigt werden. (Eher selten, häufiger: „jemandem den Mut nehmen“). Oder im positiven Sinne: „Mut fassen“ (Mut nehmen). „Lass dir nicht den Mut nehmen!“ (Lass dich nicht entmutigen.)
  • Sich Zeit nehmen: Genügend Zeit für etwas aufwenden, sich nicht hetzen lassen. „Nimm dir genug Zeit für die Prüfung.“ (Lass dir genug Zeit für die Prüfung.)
  • Bezug nehmen auf: Sich auf etwas beziehen, etwas als Referenzpunkt verwenden. „Ich nehme Bezug auf unser letztes Gespräch.“ (Ich beziehe mich auf unser letztes Gespräch.)

Diese Kollokationen zeigen, wie „nehmen“ in Verbindung mit anderen Wörtern spezifische, oft figurative Bedeutungen annimmt und die Sprache bereichert. Für Lernende ist es entscheidend, diese festen Verbindungen zu lernen, um flüssiger und idiomatischer Deutsch zu sprechen.

Examples

1

Ich nehme einen Kaffee, bitte.

everyday

I'll have a coffee, please.

2

Der Aufsichtsrat nahm den Jahresbericht zur Kenntnis.

formal

The supervisory board took note of the annual report.

3

Nimm dir einfach, was du brauchst!

informal

Just take what you need!

4

Die Studie nimmt Bezug auf frühere Forschungen auf diesem Gebiet.

academic

The study refers to earlier research in this field.

5

Wir müssen die Risiken in Kauf nehmen, um das Projekt erfolgreich abzuschließen.

business

We have to accept the risks to successfully complete the project.

6

Sie nahm Abschied von der Welt, die ihr einst so vertraut war.

literary

She bid farewell to the world that was once so familiar to her.

7

Er nimmt jeden Morgen den Bus zur Arbeit.

everyday

He takes the bus to work every morning.

8

Bitte nehmen Sie sich ausreichend Zeit für die Beantwortung der Fragen.

formal

Please take sufficient time to answer the questions.

Grammar Patterns

jemand nimmt etwas (Akkusativobjekt): Er nimmt den Ball. jemand nimmt etwas von jemandem/etwas (Präpositionalobjekt): Sie nimmt das Buch vom Tisch. jemand nimmt sich etwas (reflexiv): Ich nehme mir eine Auszeit. jemand nimmt sich die Zeit, etwas zu tun (reflexiv mit Infinitivsatz): Sie nimmt sich die Zeit, die Details zu prüfen. jemand nimmt etwas als etwas (mit Prädikativum): Er nimmt das als Warnung. jemand nimmt an etwas teil (feste Wendung mit Präposition): Wir nehmen am Kurs teil.

How to Use It

📝

Usage Notes

The verb 'nehmen' is highly versatile and generally neutral in register, making it suitable for almost any context, from formal academic writing to informal daily conversations. It is a cornerstone of standard German and shows no significant regional preferences in its core meaning. You will encounter it frequently in both written and spoken language, and it's commonly used in social media for direct, concise communication. Avoid using 'nehmen' when a more specific verb like 'essen' (to eat) or 'trinken' (to drink) is available for consumption, or when the action is truly passive, in which case 'bekommen' (to receive) is appropriate. While 'einen Kaffee nehmen' is common, 'einen Kaffee trinken' is also perfectly fine and perhaps more common in some regions.


⚠️

Common Mistakes

A frequent mistake for English speakers is the direct translation of 'to take' into 'nehmen' when 'bekommen' (to receive) is actually meant, leading to ungrammatical or awkward sentences. For example, 'Ich nehme ein Geschenk' (I take a gift) implies actively seizing it, not receiving it. Another error is using 'nehmen' for 'to take a picture'; the correct verb is 'machen' (ein Foto machen). Learners often struggle with its irregular conjugation (ich nehme, du nimmst, er nimmt) and its various separable prefix verbs, which drastically change the meaning (e.g., 'abnehmen', 'aufnehmen'). Prepositional phrases can also be tricky; for instance, 'von jemandem nehmen' (to take from someone) versus simply 'jemandem etwas wegnehmen' (to take something away from someone). Lastly, misapplying it in contexts where more specific verbs for consumption (essen/trinken) are more natural can sound less native.

Tips

💡

Master Common Collocations Early

Learning 'nehmen' in isolation is less effective than learning its common collocations. Phrases like 'Platz nehmen' (to take a seat), 'Abschied nehmen' (to say goodbye), or 'zur Kenntnis nehmen' (to take note of) are frequently used. Integrating these fixed expressions will significantly improve your fluency and naturalness in German.

⚠️

Avoid 'Bekommen' for Active Taking

A common mistake is confusing 'nehmen' with 'bekommen'. While 'bekommen' means 'to receive' (passive), 'nehmen' means 'to take' (active). For example, you 'nehmen' a book from the shelf, but you 'bekommen' a present. Always remember this active vs. passive distinction to avoid misunderstandings.

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Politeness in Offering/Taking

In German culture, 'nehmen' is central to polite interactions when offering or accepting things. 'Nehmen Sie bitte Platz' is a standard polite invitation. When offered food, 'Ich nehme gerne ein Stück' (I'd gladly take a piece) is a polite acceptance. Understanding these nuances helps navigate social situations smoothly.

🎓

Explore Prefix Verbs of 'Nehmen'

Once comfortable with 'nehmen', delve into its numerous prefix verbs like 'abnehmen' (to decrease/lose weight), 'aufnehmen' (to record/absorb), 'einnehmen' (to consume/occupy), 'mitnehmen' (to take along), and 'unternehmen' (to undertake). These verbs significantly expand your vocabulary and allow for more precise expression, often having meanings far beyond the original 'nehmen'.

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Word Origin

The German verb 'nehmen' originates from the Old High German 'nëman', which itself comes from the Proto-Germanic root '*nemaną'. This root meant 'to take, seize, grasp'. It is a cognate of the English word 'nimble', which historically related to 'taking' or 'grasping' quickly. Over centuries, its meaning has broadened from a purely physical act to encompass abstract concepts like accepting, choosing, or adopting, while retaining its core sense of active acquisition.

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Cultural Context

The verb 'nehmen' is deeply embedded in German communication and reflects a cultural emphasis on active engagement and directness. Its widespread use in polite requests (e.g., 'Nehmen Sie Platz!') highlights a structured approach to social interaction. The numerous fixed expressions and prefix verbs demonstrate how Germans precisely categorize different types of 'taking' or 'acquiring', from physical actions to abstract concepts like responsibility or knowledge. In modern usage, including social media, 'nehmen' remains a fundamental and frequently used verb, reflecting its enduring utility and adaptability in expressing a wide range of actions and intentions across generations.

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Memory Tip

Imagine a NIMBLE hand reaching out to NEM-en (nehmen) something. Think of a quick, active motion – like a squirrel nimbly taking nuts. The 'N' sound starts 'NIMBLE' and 'NEHMEN', reminding you it's about an active 'taking' action, not passively receiving. This active 'nimble' imagery helps differentiate it from verbs like 'bekommen'.

Frequently Asked Questions

10 questions

Der Hauptunterschied liegt in der Aktivität. „Nehmen“ beschreibt eine aktive Handlung, bei der man etwas selbst ergreift oder auswählt. „Bekommen“ hingegen beschreibt ein passives Empfangen, bei dem einem etwas gegeben wird oder zufällt. Man nimmt einen Apfel vom Baum, aber man bekommt ein Geschenk von jemandem.

Ja, „nehmen“ kann in bestimmten Kontexten für das Essen und Trinken verwendet werden, oft in Verbindung mit Mahlzeiten oder Getränken. Man sagt zum Beispiel „eine Mahlzeit nehmen“ oder „einen Kaffee nehmen“. Für das spezifische Essen oder Trinken von Speisen und Getränken sind jedoch „essen“ und „trinken“ die direkteren und häufigeren Verben.

Ja, es gibt sehr viele und sehr wichtige Präfixverben mit „nehmen“. Dazu gehören „abnehmen“ (abnehmen, verlieren), „aufnehmen“ (aufnehmen, aufzeichnen), „einnehmen“ (konsumieren, besetzen), „mitnehmen“ (mitnehmen, mit sich führen), „unternehmen“ (unternehmen, unternehmen), „annehmen“ (annehmen, akzeptieren) und „entnehmen“ (entnehmen, herausnehmen). Jedes dieser Verben hat eine spezifische Bedeutung, die über das einfache „nehmen“ hinausgeht.

„Nehmen“ ist ein starkes Verb und konjugiert unregelmäßig. Im Präsens ist es: ich nehme, du nimmst, er/sie/es nimmt, wir nehmen, ihr nehmt, sie nehmen. Im Präteritum: ich nahm, du nahmst, er/sie/es nahm, usw. Im Perfekt wird es mit „haben“ gebildet: ich habe genommen, du hast genommen, usw. Die Vokalwechsel sind besonders zu beachten.

Die reflexive Form „sich nehmen“ wird verwendet, wenn man sich selbst etwas zugesteht oder für sich beansprucht. Ein klassisches Beispiel ist „sich Zeit nehmen“ (to take one's time) oder „sich eine Auszeit nehmen“ (to take a break). Es kann auch bedeuten, sich etwas herauszunehmen, im Sinne von Anmaßung: „Er nimmt sich zu viel heraus.“

Indirekt ja, aber nicht direkt übersetzbar. Man kann „ein Taxi nehmen“ oder „den Bus nehmen“, was bedeutet, ein Verkehrsmittel zu nutzen, für das man bezahlt. Für das Mieten von Wohnungen oder Autos verwendet man jedoch spezifischere Verben wie „mieten“ oder „pachten“. „Nehmen“ bezieht sich hier eher auf die Nutzung als auf den Mietvertrag selbst.

„Nehmen“ kann mit verschiedenen Präpositionen kombiniert werden, um spezifische Bedeutungen zu erzeugen. Häufig sind „von“ (etwas von jemandem/etwas nehmen), „aus“ (etwas aus einem Behälter nehmen), „zu“ (Bezug nehmen zu), „mit“ (etwas mitnehmen) oder „an“ (an etwas teilnehmen). Die Präposition ist oft entscheidend für die genaue Bedeutung.

Ja, es gibt sehr viele idiomatische Ausdrücke mit „nehmen“, die für ein besseres Sprachverständnis unerlässlich sind. Beispiele sind „Platz nehmen“ (sich setzen), „Abschied nehmen“ (sich verabschieden), „etwas in Kauf nehmen“ (etwas akzeptieren, auch wenn es Nachteile hat), „Stellung nehmen“ (eine Meinung äußern) und „zur Kenntnis nehmen“ (offiziell wahrnehmen). Diese Wendungen sind fester Bestandteil der deutschen Sprache.

Nein, „nehmen“ ist keineswegs immer eine physische Handlung. Es kann auch sehr abstrakt verwendet werden. Man kann „einen Ratschlag nehmen“, „eine Entscheidung nehmen“ (oder treffen), „eine Haltung einnehmen“ oder „eine Chance wahrnehmen“. Diese Verwendungen zeigen die große Bandbreite von „nehmen“ über die rein körperliche Interaktion hinaus.

„Nehmen“ kann sehr höflich eingesetzt werden, besonders in Aufforderungen oder Angeboten. Die klassische höfliche Formulierung ist „Nehmen Sie bitte Platz.“ (Please take a seat). Auch bei Angeboten wie „Nehmen Sie sich doch etwas Kuchen!“ (Please help yourself to some cake!) wird es verwendet. Die Verwendung der Höflichkeitsform „Sie“ und das Wort „bitte“ sind hier entscheidend.

Test Yourself

fill blank

Ergänzen Sie den Satz mit der korrekten Form von „nehmen“.

Ich _______ den Bus zur Arbeit, weil es schneller ist.

✓ Correct! ✗ Not quite. Correct answer:

Das Subjekt ist „Ich“, daher ist die korrekte Konjugation im Präsens „nehme“. Der Satz bedeutet 'Ich nehme den Bus zur Arbeit, weil es schneller ist'.

multiple choice

Wählen Sie die beste Option, um den Satz zu vervollständigen.

Bevor wir gehen, müssen wir noch _______ von unseren Freunden _______.

✓ Correct! ✗ Not quite. Correct answer:

Die feste Wendung „Abschied nehmen“ bedeutet, sich zu verabschieden. Die anderen Optionen passen nicht in diesen Kontext. Der Satz bedeutet 'Bevor wir gehen, müssen wir uns noch von unseren Freunden verabschieden'.

sentence building

Bilden Sie einen sinnvollen Satz mit den gegebenen Wörtern und der korrekten Form von „nehmen“.

Zeit / sich / für / die / Prüfung / er / viel

✓ Correct! ✗ Not quite. Correct answer:

Die korrekte Satzstellung im Deutschen ist Subjekt-Verb-Objekt, hier mit dem reflexiven Verb „sich Zeit nehmen“. „Er nimmt sich viel Zeit für die Prüfung“ ist grammatikalisch korrekt und sinnvoll. Die Option 'Für die Prüfung nimmt er sich viel Zeit.' ist auch korrekt, aber die erste Option ist der Standard.

error correction

Finden und korrigieren Sie den Fehler im Satz.

Ich bekomme ein Taxi zum Flughafen.

✓ Correct! ✗ Not quite. Correct answer:

Man „nimmt“ ein Taxi, man „bekommt“ es nicht im Sinne des aktiven Gebrauchs. „Bekommen“ würde bedeuten, dass einem ein Taxi geschenkt oder zugestellt wird. Der Satz bedeutet 'Ich nehme ein Taxi zum Flughafen'.

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