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Tablettenabhängig mit 16: Zwischen Medikamentenmissbrauch & Perspektivlosigkeit | Y-Kollektiv
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Legendas (275 segmentos)
Montagabend nach der Arbeit. Haben *piept* und ich wieder Xanax genommen. Es ist so abgefuckt.
So klingt es, wenn man high auf Beruhigungsmitteln ist.
Benzos genommen, dann mal einen anderen Tag Oxycodon, dann halt einen anderen Tag mal Codein,
manchmal auch irgendwas gemischt. Hauptsache es knallt.
Das alles gibt es beim Arzt oder Apotheker. Und mehr als eine Million Menschen in Deutschland sind abhängig.
Es ist eigentlich schon so, dass ich vormittags dann 1-2 nehme und dann Nachmittag auch nochmal
so 1 bis 4,5 je nachdem wie der Tag läuft.
Bei uns melden sich mehr als hundert Menschen, die Medikamente missbrauchen. Die meisten sind sehr jung.
Man wird so abgestumpft. Also es fühlt sich alles so wie in Watte an.
Wo hast denn du den Stoff immer her bekommen? Ja, irgendjemand- irgendjemand kannte immer irgendwen, ne.
Ok. Was geht? Machen die das nur, um high zu sein?
Übrigens: In unserem Y-Kollektiv-Podcast gibt es auch eine Folge zu diesem Thema:
Zwei junge Menschen, die erst von Medikamenten abhängig sind – und dann von Heroin.
Ich hab 'ne Zahl gelesen, die finde ich ziemlich krass. Nämlich knapp 2 Millionen.
So viele Menschen sind in Deutschland laut Suchtsurvey medikamentenabhängig. Mehr als von Alkohol.
Ich würde da gern mehr drüber wissen, aber so viele Infos gibt es gar nicht.
Also frage ich beim Notdienst für Suchtmittelgefährdete in Berlin nach. Die sagen:
Alle würden immer nur über Drogen reden, aber ein riesiges Problem seien Medikamente.
Auch unser Eindruck ist: Es gibt mehr Infos zu Kokain als zu Medikamentenmissbrauch.
Deshalb machen wir einen Aufruf an unsere Community. Meine Kollegen Tjada und Till helfen mir.
Mehr als einhundert Leute melden sich per Mail:
Mit etwa 15 habe ich mit Benzodiazepinen wie Xanax angefangen. Es kamen auch Opioide wie Tilidin und Codein dazu.
Zwei Freunde habe ich wegen der Medikamente verloren und ich hatte selbst mehrere Erlebnisse, wo ich fast gestorben wäre.
Medikamentenmissbrauch ist in meinem Freundeskreis total normal. Bitte nicht falsch verstehen,
wir sind keine Asozialen, wir kommen aus gutbürgerlichen Verhältnissen.
Aber nach exzessiven Wochenenden ist ein Sonntag auf Downern ziemlich nice.
Ich habe in der Schule regelmäßig Medikamente wie Diazepam, Lorazepam, Codein und Tramadol konsumiert.
Ich habe bei meinen Eltern geklaut, die hatten eine Apotheke. Oder hatte es von den Druffis auf dem Schulhof.
Benzodiazepine, auch Benzos genannt, sind starke Beruhigungsmittel.
Opiate und Opioide, starke Schmerzmittel, wirken ähnlich wie Heroin. Macht alles schnell abhängig.
Und sieht aus wie ne Kopfschmerztablette.
Was uns überrascht: Die meisten, die sich melden, sind sehr jung. Gehen teilweise noch zur Schule. Drei von ihnen können wir treffen.
Hallo! Hallo.
Linda ist 23 und macht gerade eine Ausbildung zur Erzieherin. Ihre Familie hat keine Ahnung von ihrer Sucht, sagt sie.
Aber Linda findet, die Leute sollten wissen, wie ihr Alltag mit Medikamenten aussieht.
Acht Jahre nimmt sie die schon. Will jetzt endlich weg davon.
Bist du aufgeregt? Ne, eigentlich nicht. Eigentlich ganz, ganz entspannt soweit.
Wir holen uns erstmal was zu essen.
Ich würde ja.. Einfach alles drauf. Einfach alles drauf *lacht*
Hast du hier so einen Lieblingsspot? Oder- Schatten.
Ich hier, du da.
Linda erzählt, dass sie mit 12 anfängt zu kiffen. Ein paar Jahre später kommen chemische Drogen und Medikamente dazu.
Neben Hustensaft vor allem Beruhigungsmittel wie Lorazepam.
Und Opioide – also Schmerzmittel. Mit 16 bekommt sie die Diagnose Borderline. Noch mehr Zugang zu Medikamenten.
Kann du mir mal erzählen, was die machen? Ja. Mit dir vielleicht auch direkt?
Man wird halt— kommt drauf an, wie viel man nimmt, aber man wird so abgestumpft,
also es fühlt sich alles so ein bisschen so wie in Watte an. Ähm.. Boah das ist ganz schwierig zu erklären.
Ja es ist so ein bisschen, also es hat so ein bisschen was von angetrunken sein vielleicht.
Also weil man da ja auch so: Einem ist so warm, man ist so ein bisschen
so ja freier, würde ich jetzt mal sagen so in dem, was man tut, in dem, was man sagt und so. Man ist aufgeschlossener.
Aber wenn man mehr davon nimmt, dann ist es halt schon dann so ein Rauschzustand.
Also irgendwann kann man sich auch nicht mehr so wirklich
so bewegen und hat nicht mehr so richtig Koordination und so. Weißte, man ist dann einfach so weg!
Sie ist 15 Jahre alt, als Freunde fragen, ob sie auch mal Medikamente nehmen will.
Billiger als Drogen und leicht zu bekommen.
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