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Interview mit NS-Verbrecher: "Ich bereue nichts!"
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Manchmal gibt es im Leben von Reportern so Momente, mit denen man nicht mehr gerechnet hatte.
Ein Interview mit einem leibhaftigen NS-Verbrecher zum Beispiel, den wir auf erstaunliche Weise gefunden haben.
Seit Jahren recherchieren meine Kollegen in der militanten Neonazi-Szene und die trifft sich immer wieder in geheimen Treffen.
Neulich gab es wieder eins und als Stargast eingeladen war ein ehemaliger SS-Mann, inzwischen 96 Jahre alt, Karl M.
Der Name war uns zunächst unbekannt, aber aus einem Gerichtsurteil ergibt sich, dass Karl M. ein Kriegsverbrecher ist, der bis heute keinen Tag dafür im Gefängnis gesessen hat.
Also haben wir ihn besucht und zu unserem Erstaunen hat er uns nicht nur die Tür geöffnet, sondern auch breitwillig ein Interview gegeben.
Robert Bong, Julian Feldmann, Fabian Hurst und André Reising.
Das französische Dorf Asch. Hier auf den Bahnschienen beginnt vor 74 Jahren ein fürchterliches Verbrechen der Waffen-SS.
Deutsche Soldaten töten 86 unschuldige Menschen. Das Massaker von Asch, so nennen sie es hier.
Roland de Bond hat als kleines Mädchen alles erlebt. Sie ist damals 10 Jahre alt.
Ohne das Massaker hätte ich einen Vater gehabt, ein komplett anderes Leben.
Schon lange ist erwiesen, die Täter gehörten alle zur 12. SS-Panzerdivision. Und er ist einer der Täter.
Karl M., Unterscharführer, damals 21 Jahre alt. Im Gefängnis saß er wegen des Massakers bisher nicht.
Heute wohnt er hier in Niedersachsen. Noch nie hat Karl M. öffentlich über seine Zeit bei der Waffen-SS gesprochen.
Mit uns redet er. Karl M. ist 96 Jahre alt. Zur SS hatte er sich freiwillig gemeldet.
Bereuen Sie das alles? Nein, gar nicht. Gar nicht. Warum soll ich das bereuen?
Weil viele Menschen ums Leben gekommen sind.
Du meinst euch doch vorgewiesen, wenn wir gekommen sind? Was haben wir im Krieg verbrecherisch gemacht?
Die SS hat nichts verbrecherisches gemacht. Im Krieg nicht.
1944 wird Karl M. mit seiner SS-Division per Zug verlegt. Von Belgien nach Frankreich.
Als der Zug durch das Dorf Ask fährt, kommt es zu einem Zwischenfall.
Französische Widerstandskämpfer verüben am Bahnhof einen Anschlag auf den Zug.
Darin Karl M. und rund 400 SS-Männer. Drei Waggons in Gleisen, verletzt wird aber niemand.
Die SS-Männer sinnen auf Rache.
Ich war hinten am Zug, das war vorne passiert. Da hab ich mich beim Chef gemeldet.
Nehmen wir ein paar Mann und dann gehst du raus und dann säuberst du die Straße.
Dann was dann? Die Straße säubern. Also in die Häuser gucken.
Junge Wengels, die sie haben, bringen sie mit. Irgendjemand muss das nicht dahinter gemacht haben.
Alle jungen Männer festnehmen, es wird schon ein Schuldiger dabei sein.
Karl M. und 100 SS-Männer ziehen durch den Ort zur Säuberung.
Es geht um Abschreckung, Vergeltung. Sie reißen Familien aus dem Schlaf.
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