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B1 متوسط الألمانية 28:05 Educational

Tanz ums Tabu - Debatte um Kriminalität und Herkunft | WDR aktuell

WDR aktuell · 979,765 مشاهدات · أُضيف منذ 3 أيام

إحصائيات التعلم

B1

مستوى CEFR

5/10

الصعوبة

الترجمة (533 مقاطع)

00:02

OFF: Ist es okay zu sagen, was doch kaum zu übersehen ist,

00:05

dass sich etwas verändert hat

00:08

und dass vielleicht nicht nur das Bild ein anderes ist?

00:15

Sandra: Letztes Jahr wollte mir einer zwei Stühle überm Kopf zerschlagen.

00:20

Herbert Reul: Schlägereien am Schützenfest gab es immer.

00:22

Jetzt kommt das Messer.

00:24

OFF: Es geht darum, zu verstehen, was Zuwanderung damit zu tun

00:28

hat, dass sich Menschen in unserem Land unsicherer fühlen.

00:32

Ahmad Mansour: Sie wachsen in Gesellschaften auf,

00:34

wo eine Frau, die kein Kopftuch trägt, als eine verfügbare Frau gesehen wird.

00:40

Passantin: Ich glaube das liegt eher am Geschlecht und nicht an der Herkunft.

00:46

OFF: Ich werde versuchen zu zeigen, was ist.

00:48

Mit offenem Blick aus vielen Perspektiven.

00:51

Muras: Wenn ich zum Beispiel so Nachrichten höre, dass ein Syrer

00:54

das und das gemacht hat, dann fühle ich mich schlecht, obwohl ich nichts damit zu tun habe.

00:57

Peter: Der Deutsche wurde einfach,

01:00

wie soll man sagen, verweichlicht.

01:03

OFF: Und wir werden Zahlen sehen, die darauf hindeuten:

01:06

Es gibt ein Migrationsproblem.

01:10

Frank Urbaniok: Wenn wir die Fakten nicht auf den Tisch legen,

01:12

dann befördern wir damit radikale Tendenzen und Rassismus.

01:24

OFF: Wir beginnen in Köln, das Eigelstein Viertel.

01:27

Bekannt vor allem für Drogenkriminalität,

01:30

dafür, dass Dealer hier ihre Revierkämpfe austragen.

01:34

Bekannt auch dafür, dass so etwas zum Straßenbild gehört.

01:38

Junge Männer, vielleicht Dealer, die ihre Konflikte haben.

01:42

Das geschieht mittendrin.

01:44

Gewalt, Aggression und vielleicht

01:46

sogar echte Gefahren.

01:51

Reporter: Ist das typisch? Ist das genau das, was hier öfter passiert?

01:54

Michael Seffen: Ja, also das, genau das. Meistens geht es tatsächlich um irgendeinen

01:58

kleinen Deal, den der eine dem anderen weggenommen hat,

02:02

oder ein Pack, das versteckt wurde,

02:03

oder ein Kunde, der dem einen ausgespannt wurde.

02:06

Und dann ist allerdings, wie man eben gesehen hat,

02:10

geht es dann auch steil her

02:11

und wenn er zur falschen Zeit dann eine Flasche in der Hand

02:13

hat, kann es auch schon mal sein, dass die über den Platz segeln.

02:15

Und das ist natürlich unsäglich

02:17

und das ist Mist.

02:20

OFF: Hinsehen oder wegschauen.

02:23

Michael Seffen ist zum Hinschauen da.

02:25

Er ist Veedels Kümmerer, bezahlt vom Stadtteilverein, um zu helfen,

02:29

zu vermitteln und um mit möglichst vielen Menschen ins Gespräch zu kommen.

02:34

Reporter: Fragen wir doch mal, ob die mit uns sprechen.

02:37

Seffer: Können wir machen.

02:39

Reporter: Hi, dürfen wir euch was fragen? Wir drehen vom WDR hier.

02:42

Sprecht ihr Deutsch?

02:44

Passant: Kein deutsch! Reporter: Kein deutsch?

02:50

Das ist dann oft so, ne?

02:52

Seffer: Das ist jetzt nicht die außergewöhnlichste Reaktion.

02:56

Das ist so!

03:00

Reporter: Er kennt seine Pappenheimer, sagt Michael Seffen.

03:03

Seine Beobachtung: Die Drogenszene ist fest in der Hand

03:06

arabischstämmiger junger Männer.

03:10

Einen ähnlichen Eindruck vermitteln auch diese Berechnungen.

03:13

Denn im Vergleich werden manche ausländischen Bevölkerungsgruppen

03:16

offenbar deutlich häufiger tatverdächtig als Menschen mit deutschem Pass.

03:20

Beispiel gefährliche Körperverletzung.

03:23

Algerier sind diesen Zahlen nach über 3.400 %

03:26

überrepräsentiert im Vergleich zu Deutschen.

03:28

Das heißt, sie werden 34 Mal häufiger tatverdächtig.

03:32

Bei Afghanen sind es 720%, bei Syrern 670.

03:38

Woher kommen diese Zahlen?

03:39

Dafür fahre ich in die Schweiz.

03:41

Dort arbeitet der forensische Psychiater Frank Urbaniok.

03:46

Er hat für ein Buch nicht nur Kriminalitätsstatistiken ausgewertet,

03:50

sondern auch Verurteilten-Zahlen und Daten aus Gefängnissen in Deutschland,

03:53

Österreich und der Schweiz.

03:55

Und jedes Mal waren die Ergebnisse eindeutig.

03:59

Urbaniok: Und dann reden wir von zum Teil

04:01

500, 800, 1.000% und mehr Überrepräsentation.

04:05

Und das sind ja nicht Zahlen,

04:06

die abstrakt und theoretisch sind, sondern die bedeuten,

04:09

dass aus diesen Herkunftsländern die Personen dann

04:12

fünfmal, achtmal, zehnmal, zwölfmal mehr Opfer verursachen.

04:16

Da sage ich, die Zahlen muss man erst mal zur Kenntnis nehmen als Fakt

04:20

und die sind inakzeptabel.

04:22

Weil es ja, das ist ja auch immer wichtig zu erwähnen,

04:25

eine Fürsorgepflicht für die eigene Bevölkerung gibt.

04:28

Und das ist auch ein Recht, dass Menschen nicht Opfer einer Gewalt

04:32

und Sexualstraftat werden.

04:33

Deswegen muss man diese Zahlen zur Kenntnis nehmen.

04:37

OFF: Er sagt,

04:37

er habe lange gebraucht, um einen Verlag für seine Recherchen zu finden.

04:41

Weil sie ein Tabu verletzen?

04:44

Auch seine Zahlen zu Sexualdelikten sind klar:

04:46

Als Tatverdächtige überrepräsentiert

04:49

sind da Algerier mit 1.800 %, Afghanen mit fast 1000 und Syrer

04:54

mit über 500 %.

04:58

OFF: Im Eigelstein lerne ich Sandra kennen.

05:01

Sie kellnert hier.

05:02

Eigentlich will sie nicht mehr gerne darüber reden,

05:05

was sie immer wieder erlebt.

05:08

Aber nach Feierabend kommt sie dann doch noch mal zu mir raus.

05:13

Reporter: Das sind Sachen, die dir schon passiert sind, dass du hier bedroht worden bist?

05:16

Sandra: Tatsächlich.

05:17

Also man ist mir auch schon mit zwei, drei Leuten hinterhergelaufen.

05:22

Und da war es

05:22

helllichter Tag bis zu meinem Auto, dass ich wirklich Angst bekommen hab

05:26

und hab angefangen zu telefonieren und hab meinen Standort durchgegeben,

05:30

weil die einfach

05:32

mit drei Leuten man macht halt einfach nichts mehr, ne.

05:35

OFF: Auch das seien ausländisch aussehende junge Männer gewesen, sagt sie.

05:39

Es sind große und kleine Geschichten, die wir zu hören bekommen.

05:43

Im vergangenen Jahr gab es eine Reihe Raubüberfälle, Passanten

05:46

wurden Goldketten vom Hals gerissen.

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