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B1 متوسط الألمانية 17:28 Educational

Mentalist @TimonKrause kann Gedanken lesen und Menschen hypnotisieren | Kölner Treff | WDR

WDR · 2,027,422 مشاهدات · أُضيف منذ يومين

إحصائيات التعلم

B1

مستوى CEFR

5/10

الصعوبة

الترجمة (1046 مقاطع)

00:00

Timon Krause habe ich heute zum 1. Mal kennengelernt.

00:06

Du gehörst zu den großen Mentalisten in dieser Welt.

00:10

Was ist denn ein Mentalist, was macht er?

00:13

Ein Mentalist ist ein Bühnenkünstler.

00:18

Ich habe eine Show, mit der ich rumtoure.

00:21

Und manchmal kommen Leute.

00:30

Aber ich lese Gedanken, und die Show ist ein Mix aus Comedy und...

00:38

Ich bitte jemanden auf die Bühne und errate die PIN-Nummer.

00:42

Ich kenne den menschlichen Geist so gut, dass das funktioniert.

00:47

Du schaust Menschen in die Köpfe, ist das richtig?

00:51

Metaphorisch gesprochen, ja.

00:55

Ich versuche, den Menschen in die Köpfe zu schauen.

00:59

Oder die Statistiken so gut zu kennen, dass ich vorher sehen kann,

01:04

wie sich jemand verhalten wird.

01:09

Oder ich kenne mich so gut, dass ich von meinem Verhalten extrapolieren

01:14

kann, Rückschlüsse führen kann, auf den Menschen an sich.

01:17

In einem Bühnenkontext.

01:24

D.h. es ist auch stark psychologisierend, was du machst.

01:27

Genau. Ich habe kein Psychologie studiert. Das ist im Selbststudium

01:31

mitgenommen. Ich habe den praktischen Teil mitgenommen aus der

01:35

Hypnose. Um das praktisch anzuwenden.

01:38

Du hast es schon als Kind faszinierend gefunden, dass du

01:41

als Heranwachsender deinen Bruder hypnotisiert hast.

01:45

Mit fatalen Folgen.

01:48

Wenn ich zurückdenke, dann war ich ein creepiges Kind,

01:52

ich habe sehr früh angefangen mit Hypnose.

01:57

Entweder mein bester Freund oder mein Bruder zuerst, ich weiß es

02:01

nicht mehr genau, da habe ich meinen Bruder hypnotisiert...

02:05

Es ist fast schiefgegangen.

02:08

Er ist zusammengeklappt und ich habe ihn noch gerade so aufgefangen.

02:12

Es war mehr Glück als Verstand, dass da etwas Gutes bei rausgekommen ist.

02:16

Es ist kein Ausbildungsberuf, du bist drangeblieben

02:20

und hast dich immer weiter fortgebildet.

02:25

Wir können ja mal mit dem 1. Demonstrationsversuch anfangen.

02:31

Mit Frau Büdenbender.

02:37

EB: Aber keine Hypnose bitte.

02:41

TK: Können wir gerne machen.

02:45

Ich übergebe jetzt gerade mal an dich, Timon.

02:48

Es geht im Ersten um Zahlen.

02:51

TK: Genau, als ich gefragt wurde, was könnte man in so einer Runde

02:57

machen, habe ich an die PIN-Nummer gedacht.

03:01

Deswegen ist es glückliche Fügung,

03:04

dass ich Ihre PIN-Nummer vielleicht erraten darf.

03:11

EB: Wir werden sehen.

03:13

TK: Ich würde Sie bitten, vielleicht an Ihre PIN-Nummer zu denken.

03:17

Handy- oder Bank-PIN.

03:28

TK: Denken Sie bitte nicht an ein rotes Feuerwehrauto,

03:29

EB: Ich verrate natürlich nicht, welche.

03:32

was passiert dann?

03:38

Denken Sie nicht an die 1. Ziffer Ihrer PIN-Nummer.

03:42

Ich würde Sie kurz anschauen und Sie bitten,

03:46

nicht an die 1. Ziffer zu denken

03:50

und laut von 0 bis 9 zu zählen.

03:59

EB: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6

04:02

7, 8, 9.

04:05

TK: Machen Sie das Gleiche noch mal

04:08

und denken Sie nicht an die 2. Ziffer.

04:10

EB: An welche zweite?

04:12

TK: In Ihrer PIN-Nummer.

04:18

EB: Jetzt muss ich überlegen, welche es war.

04:21

Das klappt ja gut.

04:25

0, 1, 2, 3, 4, 5, 6.

04:27

7, 8, 9.

04:39

TK: Bei den ersten 2 Ziffern ist es entweder eine 7, eine 9 und eine 1.

04:44

Es ist eine 7 und eine 9.

04:47

EB: Ja.

05:00

TK: Denken Sie nicht an die 3. und nicht an die 4. Ziffer.

05:10

9, 7, 1, 4?

05:13

Die ganze PIN-Nummer?

05:18

EB: Ja, das stimmt.

05:26

Es ist mir schleierhaft, wie du das machst.

05:29

Aber es ist fantastisch.

05:32

Aber ich möchte nicht deine Freundin sein.

05:34

Der Platz ist auch vergeben.

05:38

Die hast du aber auch, so ist es mir zugetragen worden,

05:42

durch eine Art in ihren Kopf schauen, ich sage mal,

05:46

geködert oder überzeugt.

06:01

Die Worte lassen mich alle nicht so richtig gut aussehen.

06:05

Überzeugt, geködert, manipuliert.

06:07

Das, was ich gerade gemacht hat, ich weiß nicht,

06:10

ob mich das so gut aussehen lässt,

06:12

das war mein First Dates Move.

06:23

Ich habe den Dates gesagt, gib mir deine Kreditkarte und ich versuche,

06:28

die PIN-Nummer herauszufinden.

06:30

Und wenn ich die PIN weiß, dann bezahlst du unser Date.

06:33

Ich habe das gemacht, weil ich ein armer Student war.

06:38

Und bei meinem hoffentlich letzten ersten Date...

06:43

Hat es geklappt. Sie wurde meine Freundin.

06:47

Ich habe die PIN erraten, sie hat das Essen bezahlt.

06:52

Und die Kreditkarte benutze ich immer noch.

06:54

Es ist kein Ausbildungsberuf.

06:56

Du hast zum einen eine Kleinkunstausbildung gemacht,

07:00

dann aber auch studiert.

07:02

U.a. Philosophie.

07:06

Wie passt das zusammen?

07:10

Die Kleinstkunstschule, die ich gemacht habe,

07:14

die habe ich 4 Jahre gemacht,

07:17

da wollte ich lernen, wie ich performe.

07:22

Es ist wichtig, wie man das Kunststück zeigt aber auch die

07:26

Performance. Das Präsentieren lernen.

07:29

Philosophie habe ich gelernt, weil es mich interessiert hat.

07:33

Ich hatte eigentlich keine Lust, zu studieren.

07:36

Meine Eltern sagten, ich brauche einen Plan B.

07:43

Und ich habe dann ihnen ein Schnippchen geschlagen

07:46

und Philosophie studiert

07:48

Super-Brotberuf.

07:51

ich habe es dann aus Leidenschaft studiert, ich liebe es und spiele

07:55

immer wieder mit dem Gedanken, zu promovieren.

07:58

Und dann denke ich immer wieder: 4, 5 Jahre sind sehr lang.

08:03

Und vor allen Dingen hast du mit deiner Art, aufzutreten...

08:07

Du warst mal der Mentalist Europas Nr. 1.

08:10

Und du bist in Las Vegas aufgetreten.

08:15

Jeder weiß, wer da auftritt, der muss es richtig drauf haben.

08:21

Wigald Boning könnte auch ein Partner für dich sein.

08:28

Ist jetzt nicht da.

08:33

Deswegen sage ich, Lili, Bock?

08:37

LP: Warum nicht?

08:39

Es ist immer interessant, zu schauen, mit wem man

08:43

zusammenarbeitet.

08:47

Wenn du zu mir auf die Bühne kommst, dann bist du nicht so nervös.

08:53

Schauspieler sind nicht so leicht zu beeindrucken.

08:57

Ich würde dich einmal bitten...

09:00

Wir machen das so...

09:04

Ich zeige dir gleich einen geheimen Code.

09:08

Ich beschreibe dir die Szene, du hast ein Kinderbuch geschrieben.

09:14

Aus welchem Grund auch immer treffen wir uns in einer Bar

09:17

und sprechen über ein neues Kinderbuch für dich.

09:21

Da vorne steht eine Pinball-Maschine,

09:23

eine Guinnessbar, da werden Getränke ausgeschenkt.

09:26

Wir setzen uns hin und wir brainstormen.

09:28

Wir brauchen eine Hauptfigur für dein Kinderbuch.

09:39

Es wird ein Tier.

09:43

LP: U, 1, N, 6.

09:45

Ich zeige ihn dir noch mal, das ist der Code:

09:53

Ich schnippe mit den Fingern und du sagst mir ein Tier.

09:55

LP: Ein Pinguin.

09:57

War das eine freie Entscheidung?

10:00

LP: Ja.

10:06

Ich habe gesagt, wir setzen die Szene, da vorne ist eine...

10:11

Pinball-Maschine.

10:15

Dahinten wird Guinness ausgeschenkt.

10:21

Vielleicht hat es damit zu tun...

10:28

Du kannst dir den geheimen Code noch mal anschauen

10:31

und den auf den Kopf drehen...

10:47

Lili, wir müssen sagen, nichts ist vorbesprochen von dem.

10:53

Das ist unglaublich.

10:56

Deswegen ist es fast unheimlich.

10:59

Du musst doch auch ein Meister

11:02

der Psychologie der Beobachtung sein?

11:05

Jein.

11:09

Tatsächlich fällt mir alles, was mit dem Fach Hypnose zu tun hat,

11:14

mit Suggestion zum Beispiel, das fällt mir leichter als Beobachtung.

11:18

Das hängt bestimmt damit zusammen, dass ich aktiver und unruhiger bin.

11:34

Da ist mir vorhin der Faux-Pas passiert. Darf ich das erzählen?

11:38

Ich habe dir 10 Minuten lang alles mögliche erzählt,

11:41

und habe dann gesagt: das erzähle ich später noch der Frau Böttinger.

11:45

Und du sagtest dann, ich bin Frau Böttinger.

11:51

Und auf der Bühne kann ich dann das abschalten.

11:55

D.h. wenn du auf der Bühne bist und in einer Situation bist,

11:59

dann bist du total konzentriert.

12:01

Ich versuche es zumindest.

12:06

Oder ansonsten ein Schussel.

12:12

Ich habe gesagt, ein Mentalist kommt.

12:17

Sie haben gesagt, ich bin neulich einem begegnet.

12:22

Ich bin neulich auf dem Gendarmenmarkt in Berlin

12:25

angesprochen worden. Ein Mann, aus Indien oder Pakistan kommend.

12:28

Ich dachte, er will nach dem Weg fragen.

12:32

Und dann sagte er: Sie sehen aber gut aus. Und dann bin ich natürlich

12:36

stehengeblieben. Und dann habe ich gewartet, was er sagt.

12:40

Darf ich Ihnen etwas Gutes tun? - Was wollen Sie?

12:47

Ich will Sie aufbauen. - Warum? - Weil ich Sie kenne.

12:57

Und dann vergleichbar, wie Sie das gemacht haben,

13:00

die Anzahl meiner Kinder, das Alter meiner Kinder

13:04

und das Geschlecht meiner Kinder dargestellt.

13:07

Und am Ende wollte er etwas Unterstützung, dann wollte ich ihm

13:11

20 Euro geben.

13:12

Und dann sagte er: Dafür nicht, das muss schon mehr sein.

13:16

Sie haben mir vorhin verraten...

13:19

Den kleinen Zettel habe ich mir aufgehoben,

13:22

den habe ich in meinem Portemonnaie.

13:25

Warum eigentlich?

13:27

Natürlich bin ich ein religiöser Mensch.

13:33

Ich frage mich manchmal, was macht den Menschen mehr aus

13:36

als das rationale Denken.

13:38

Wenn so jemand kommt, das habe ich gerade gesehen,

13:42

dann überlege ich mir:

13:45

Wie können Sie das hinbekommen, dass die Antworten stimmen.

13:49

Das ist in unserer Welt immer stärker von Bedeutung.

13:53

Wir achten immer mehr auf Korrelation

13:55

und weniger auf Kausalität.

13:57

Das ist die Art und Weise, wie Sie denken.

14:00

Vielleicht darf ich auch Du sagen.

14:01

TK: Ja bitte.

14:04

Wie du denkst und wie du das letztendlich mit deinen

14:08

Gesprächspartnern hin bekommst.

14:10

Dass letztendlich die Korrelation zwischen den Wahrscheinlichkeiten

14:14

am Ende des Tages funktioniert.

14:16

So ist unsere heutige Wissenschaft sich am Entwickeln.

14:20

Wir müssen mit immer mehr Daten umgehen.

14:24

Und eigentlich können wir das nicht glauben,

14:27

denn wir brauchen einen Grund.

14:30

Man geht davon aus, dass wir eine Kausalbeziehung hatten.

14:38

Wenn ich 100.000 Daten habe und Wahrscheinlichkeiten,

14:41

welches Tier du am Ende benennen würdest,

14:44

dann muss ich mit Korrelationen arbeiten.

14:47

Das ist der Weg, wie er es macht.

14:53

Wir Menschen können mehr

14:55

als nur in einfachen "Wenn-dann- Beziehungen" zu denken.

15:00

Aber es gibt den alten Spruch: Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde,

15:04

die wir nicht verstehen.

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