Remember 'der Alltag' captures the essence of daily routine and ordinary life, often carrying nuances from comforting familiarity to monotonous struggle, depending on context.
Word in 30 Seconds
- Refers to ordinary, daily life and routine.
- Can imply comfort or monotony, depending on context.
- Neutral register, widely used in all situations.
- Often contrasted with holidays or special events.
- Crucial for understanding German daily life discussions.
Überblick – Bedeutung, Nuancen, emotionale Gewichtung
Das Wort „Alltag“ ist ein zentraler Begriff in der deutschen Sprache, der das tägliche Leben, die Routine und die gewöhnlichen Abläufe beschreibt. Es setzt sich aus „all“ (im Sinne von „jeder“) und „Tag“ zusammen und verweist direkt auf das, was jeden Tag geschieht. Im Kern bedeutet „Alltag“ die Summe der Handlungen, Erfahrungen und Verpflichtungen, die sich regelmäßig wiederholen und den Großteil unserer Lebenszeit ausmachen. Es ist das Gegenteil von Besonderheit, Ausnahme oder Festlichkeit. Die emotionale Gewichtung des Alltags kann stark variieren. Für manche Menschen steht der Alltag für Stabilität, Sicherheit und eine beruhigende Kontinuität. Sie schätzen die Vorhersehbarkeit und die kleinen Rituale, die ihren Tag strukturieren. Man spricht dann oft vom „geregelten Alltag“ oder der „Struktur des Alltags“. Für andere hingegen kann der Alltag eine Last darstellen, Synonym für Monotonie, Langeweile oder gar Überforderung. In diesem Kontext fallen oft Ausdrücke wie „grauer Alltag“, „Alltagsstress“ oder die Sehnsucht, „aus dem Alltag auszubrechen“. Die Nuance des Wortes hängt also stark vom Kontext und der individuellen Perspektive ab. Es ist selten neutral in seiner emotionalen Wirkung, sondern schwingt oft mit einer leichten positiven oder negativen Konnotation mit, die durch begleitende Adjektive oder Verben verstärkt wird.
Nutzungsmuster – formell/informell, schriftlich/gesprochen, regionaler Gebrauch
„Der Alltag“ ist ein äußerst vielseitiges und allgegenwärtiges Wort im Deutschen, das in nahezu allen Registern und Kontexten verwendet wird. Es ist weder explizit formell noch informell, sondern eher neutral und universell anwendbar. Im gesprochenen Deutsch ist es sehr häufig, um über das eigene Leben, die Arbeit oder allgemeine Beobachtungen zu sprechen. Man hört Sätze wie „Wie war dein Alltag heute?“ oder „Das gehört zum Alltag dazu.“ Auch im schriftlichen Deutsch, sei es in Zeitungsartikeln, Romanen, wissenschaftlichen Texten oder persönlichen E-Mails, findet „Alltag“ breite Anwendung. Es gibt keine nennenswerten regionalen Unterschiede in der Verwendung oder Bedeutung des Wortes „Alltag“ innerhalb des deutschen Sprachraums. Sowohl in Deutschland, Österreich als auch in der Schweiz wird es in gleicher Weise verstanden und genutzt. Seine Präsenz in der Sprache ist so fundamental, dass es als fester Bestandteil des Grundwortschatzes gilt und keine besonderen stilistischen Hürden mit sich bringt. Es ist ein Wort, das Menschen jeden Alters und jeder sozialen Schicht verwenden, um über die Realität ihres Lebens zu sprechen.
Häufige Kontexte – Arbeit, Reisen, Medien, Literatur, soziale Medien
Das Wort „Alltag“ taucht in einer Vielzahl von Kontexten auf und hilft, verschiedene Aspekte des Lebens zu beschreiben:
- Arbeit: Hier spricht man oft vom „beruflichen Alltag“ oder dem „Arbeitsalltag“. Es beschreibt die täglichen Aufgaben, Herausforderungen und Routinen am Arbeitsplatz. Beispiele: „Der Arbeitsalltag kann manchmal sehr anstrengend sein.“ oder „Sie sucht nach Wegen, ihren beruflichen Alltag effizienter zu gestalten.“
- Reisen: Im Kontext des Reisens wird „Alltag“ oft als Kontrast zum Urlaub verwendet. Man möchte „dem Alltag entfliehen“ oder „eine Auszeit vom Alltag nehmen“. Nach dem Urlaub kehrt man „in den Alltag zurück“. Beispiel: „Nach zwei Wochen Strandurlaub fiel ihr die Rückkehr in den Alltag schwer.“
- Medien: In Nachrichten, Reportagen oder Lifestyle-Magazinen wird „Alltag“ häufig verwendet, um das Leben bestimmter Personengruppen zu schildern oder gesellschaftliche Phänomene zu beleuchten. Man liest von „Alltagsproblemen“, „Alltagshelden“ oder dem „Alltag einer Familie“. Beispiel: „Ein Dokumentarfilm beleuchtet den Alltag von Bauern in den Alpen.“
- Literatur: Schriftsteller nutzen „Alltag“, um die Lebenswirklichkeit ihrer Charaktere zu zeichnen oder um eine realistische Atmosphäre zu schaffen. Es kann die Banalität des Lebens hervorheben oder als Folie für außergewöhnliche Ereignisse dienen. Beispiel: „Der Roman beschreibt den tristen Alltag in einer Kleinstadt der Nachkriegszeit.“
- Soziale Medien: Auch hier ist „Alltag“ präsent, oft in Hashtags wie #alltagsleben, #alltagsmomente oder #alltagshelden, um Einblicke in das persönliche, unverstellte Leben zu geben. Influencer teilen ihren „Alltag“ mit ihren Followern. Beispiel: „Auf Instagram teilt sie Fotos aus ihrem ganz normalen Alltag.“
Vergleich mit ähnlichen Wörtern – wie es sich von Near-Synonymen unterscheidet
Obwohl „Alltag“ viele ähnliche Begriffe hat, gibt es feine Unterschiede:
- Routine: Während „Alltag“ das gesamte tägliche Leben umfasst, bezieht sich „Routine“ stärker auf wiederkehrende, oft automatisierte Handlungsabläufe. Der Alltag enthält Routinen, ist aber umfassender. Eine Routine kann auch außerhalb des Alltags stattfinden (z.B. eine Trainingsroutine). „Alltag“ ist eher der Rahmen, „Routine“ der Inhalt.
- Tagesablauf: Dies beschreibt die konkrete Abfolge von Ereignissen und Aktivitäten innerhalb eines Tages. Es ist spezifischer und zeitlich enger gefasst als „Alltag“. Mein Tagesablauf kann sich ändern, aber mein Alltag bleibt bestehen. „Tagesablauf“ ist eine zeitliche Strukturierung, „Alltag“ die allgemeine Lebensweise.
- Gewohnheit: Eine Gewohnheit ist eine erlernte Verhaltensweise, die man regelmäßig ausführt. Ähnlich wie die Routine ist die Gewohnheit ein Teil des Alltags, aber nicht der Alltag selbst. Man hat Gewohnheiten im Alltag.
- Normalität: Dies beschreibt den Zustand des Üblichen, des Erwartbaren. „Alltag“ kann normal sein, aber Normalität ist ein breiterer Begriff, der sich auf viele Lebensbereiche beziehen kann, nicht nur auf das tägliche Geschehen. Der Alltag ist die gelebte Normalität.
- Lebenswirklichkeit: Dieser Begriff ist philosophischer und umfassender. Er beschreibt die gesamte Realität, in der ein Mensch lebt, einschließlich sozialer, wirtschaftlicher und emotionaler Aspekte. Der Alltag ist ein großer Teil der Lebenswirklichkeit, aber die Lebenswirklichkeit umfasst auch größere Zusammenhänge und langfristige Umstände, die nicht täglich wechseln.
„Alltag“ ist also der Oberbegriff für das gewöhnliche, sich wiederholende Leben, das Routinen, Gewohnheiten und einen bestimmten Tagesablauf beinhaltet und einen großen Teil unserer Lebenswirklichkeit ausmacht.
Register & Ton – wann angemessen, wann zu vermeiden
„Der Alltag“ ist ein Wort des neutralen Registers und kann in fast jeder Kommunikationssituation verwendet werden. Es ist gleichermaßen passend in einem Gespräch mit Freunden wie in einer formellen Präsentation oder einem wissenschaftlichen Artikel. Sein Ton ist in der Regel sachlich, kann aber durch Kontext oder begleitende Adjektive eine emotionale Färbung erhalten (z.B. „der schöne Alltag“, „der mühsame Alltag“). Es gibt kaum Situationen, in denen das Wort „Alltag“ unpassend wäre. Man würde es möglicherweise vermeiden, wenn man über sehr außergewöhnliche, einmalige oder hochfeierliche Ereignisse spricht, die explizit nicht zum gewöhnlichen Leben gehören. Zum Beispiel würde man nicht vom „Alltag einer Hochzeit“ oder dem „Alltag einer Nobelpreisverleihung“ sprechen, da diese Ereignisse per Definition aus dem Rahmen des Gewöhnlichen fallen. Auch in sehr poetischen oder abstrakten philosophischen Texten könnte es sein, dass präzisere oder metaphorischere Begriffe bevorzugt werden, um die spezifische Nuance zu treffen. Aber selbst dort kann „Alltag“ als Kontrastfolie dienen, um die Besonderheit des Beschriebenen hervorzuheben. Kurz gesagt: „Alltag“ ist ein sicheres Wort für fast jede Situation.
Kollokationen im Kontext – häufige Wortpaarungen erklärt
Kollokationen sind feste Wortverbindungen, die im Sprachgebrauch häufig zusammen auftreten und das Verständnis und die Ausdrucksfähigkeit verbessern. Für „Alltag“ gibt es viele solche Paarungen:
- der tägliche Alltag: Obwohl „Alltag“ bereits die tägliche Wiederholung impliziert, verstärkt diese Wendung die Regelmäßigkeit und Unveränderlichkeit. Es betont, dass es sich um das jeden Tag wiederkehrende Leben handelt. Beispiel: „Der tägliche Alltag kann manchmal sehr ermüdend sein.“
- im Alltag zurechtkommen/bewältigen: Diese Verben beschreiben den Umgang mit den Herausforderungen und Anforderungen des täglichen Lebens. „Zurechtkommen“ bedeutet, die Situation zu meistern, während „bewältigen“ oft eine größere Anstrengung oder Schwierigkeit impliziert. Beispiel: „Viele Menschen haben Mühe, den Alltag mit Kindern und Beruf zu bewältigen.“
- aus dem Alltag ausbrechen/entfliehen: Diese Wendungen drücken den Wunsch aus, der Routine und Monotonie zu entkommen, oft durch Urlaub, Hobbys oder besondere Erlebnisse. Es konnotiert eine gewisse Unzufriedenheit mit dem Gewöhnlichen. Beispiel: „Ein Wochenendtrip ist perfekt, um aus dem Alltag auszubrechen.“
- im Alltag: Eine sehr häufige präpositionale Phrase, die einfach „im täglichen Leben“ oder „gewöhnlich“ bedeutet. Sie kann sich auf Verhaltensweisen, Schwierigkeiten oder Beobachtungen beziehen. Beispiel: „Im Alltag begegnen uns viele kleine Wunder.“
- den Alltag gestalten: Hier geht es darum, wie man sein tägliches Leben organisiert und angenehmer macht. Es impliziert eine aktive Rolle bei der Formung der eigenen Routine. Beispiel: „Es ist wichtig, den Alltag bewusst und positiv zu gestalten.“
- der graue Alltag: Eine metaphorische Beschreibung für einen als langweilig, trist oder monoton empfundenen Alltag. „Grau“ steht hier für Farblosigkeit und Mangel an Spannung. Beispiel: „Sie sehnte sich nach etwas Abwechslung im grauen Alltag.“
- Alltagsgegenstand/Alltagskleidung/Alltagsleben: Diese Komposita beschreiben Dinge, Kleidung oder das Leben, die typisch oder passend für den gewöhnlichen Gebrauch sind. Sie grenzen sich von festlichen, speziellen oder luxuriösen Varianten ab. Beispiel: „Ein einfacher Stuhl ist ein nützlicher Alltagsgegenstand.“
- Alltagsstress: Beschreibt den Stress, der durch die Anforderungen und Probleme des täglichen Lebens entsteht. Beispiel: „Viele Menschen leiden unter dem Alltagsstress.“
Diese Kollokationen zeigen, wie „Alltag“ in verschiedenen Kontexten verwendet wird und welche spezifischen Bedeutungen und Konnotationen es annehmen kann.
Examples
Mein Alltag ist oft stressig, aber ich versuche, kleine Pausen einzulegen.
everydayMy daily life is often stressful, but I try to take small breaks.
Die Einhaltung der Vorschriften ist ein wichtiger Bestandteil des bürokratischen Alltags.
formalAdherence to regulations is an important part of bureaucratic daily life.
Lass uns mal aus dem Alltag ausbrechen und etwas Verrücktes machen!
informalLet's break out of the daily grind and do something crazy!
Die Studie analysiert die Auswirkungen sozialer Medien auf den Alltag junger Erwachsener.
academicThe study analyzes the effects of social media on the daily lives of young adults.
Im Geschäftsalltag sind schnelle Entscheidungen oft entscheidend für den Erfolg.
businessIn daily business, quick decisions are often crucial for success.
Der Roman schildert den tristen Alltag einer Familie im Nachkriegsdeutschland.
literaryThe novel depicts the dreary daily life of a family in post-war Germany.
Sie sucht nach praktischen Lösungen für ihre Alltagsprobleme.
everydayShe is looking for practical solutions for her everyday problems.
Manchmal wünsche ich mir einfach etwas mehr Ruhe im Alltag.
everydaySometimes I just wish for a bit more peace in my daily life.
Grammar Patterns
How to Use It
Usage Notes
Der Alltag is a neutral noun, suitable for all registers from casual conversation to academic texts. It describes the ordinary, day-to-day life and routines. There are no significant regional preferences; it's universally understood across German-speaking countries. It is commonly used in both written and spoken language. On social media, it appears in hashtags like #alltagsleben or #alltagsmomente. You should not use 'Alltag' when referring to extraordinary, festive, or one-time events, as it specifically denotes the regular and repetitive aspects of life.
Common Mistakes
A common mistake is trying to pluralize 'Alltag' as 'Alltage'; while grammatically possible, it sounds unnatural and is rarely used. Another error is confusing it with 'Routine' or 'Tagesablauf', which are more specific aspects of daily life, not the entirety of it. Learners might also mistakenly use a wrong preposition, for instance, 'in Alltag' instead of 'im Alltag' (in daily life). Sometimes, the negative connotation of 'grauer Alltag' is overgeneralized; remember it can also be positive or neutral. Avoid literal translation from English 'everyday' as an adjective; use 'alltäglich' or compound nouns like 'Alltags-' instead.
Tips
Embrace Nuance
The word 'Alltag' isn't always negative. It can convey comfort, stability, or even joy. Pay attention to adjectives and context to grasp its specific emotional tone. For example, 'ein erfüllter Alltag' (a fulfilling daily life) versus 'der graue Alltag' (the dreary daily life).
Avoid Direct Plural
While 'Alltage' exists, it's rarely used and sounds unnatural. 'Alltag' is typically used in the singular, even when referring to multiple daily routines or periods. If you need to express plurality, use phrases like 'verschiedene Aspekte des Alltags' (various aspects of daily life).
German Efficiency & Routine
In German culture, a well-structured 'Alltag' is often valued, reflecting a preference for order and planning. This can be seen in phrases like 'den Alltag meistern' (to master daily life) or 'einen geregelten Alltag haben' (to have a well-ordered daily life), highlighting a cultural appreciation for effective daily management.
Compound Power
Mastering compounds with 'Alltag' significantly expands your vocabulary. Words like 'Alltagsgegenstand' (everyday object), 'Alltagsleben' (daily life), or 'Alltagsproblem' (everyday problem) are very common. Practicing these will make your German sound much more natural and sophisticated.
Word Origin
The German word 'Alltag' is a compound word formed from 'all' (meaning 'every' or 'all') and 'Tag' (meaning 'day'). Its roots are purely Germanic, with 'all' tracing back to Proto-Germanic '*allaz' and 'Tag' to '*dagaz'. The term has been in use in German for centuries, signifying the regular, daily course of life. Its evolution reflects the human need to categorize the mundane in contrast to the extraordinary, highlighting the constant rhythm of existence.
Cultural Context
In German-speaking cultures, 'der Alltag' holds significant importance, often reflecting values of order, efficiency, and stability. While it can be seen as monotonous, there's also an appreciation for a well-structured and predictable daily routine, contributing to a sense of security. Modern usage, especially on social media, often involves sharing 'Alltagsmomente' (everyday moments) or discussing 'Alltagsprobleme', indicating a collective engagement with the shared experience of daily life. This reflects a cultural tendency to acknowledge and manage the practicalities of existence, rather than solely focusing on grand events.
Memory Tip
Imagine a 'Tall Tag' (Alltag) that stretches from morning to night, filled with all your regular tasks, like brushing teeth, working, eating, and sleeping. This 'Tall Tag' is your everyday life, a continuous, often unremarkable, but essential part of your existence. Think of it as a tall, never-ending calendar day, always repeating.
Frequently Asked Questions
10 questionsNein, überhaupt nicht. Obwohl 'Alltag' oft mit Monotonie oder Stress assoziiert wird (z.B. 'grauer Alltag'), kann es auch positive oder neutrale Konnotationen haben. Viele Menschen schätzen die Struktur und Sicherheit, die der Alltag bietet. Man spricht dann von einem 'geregelten Alltag' oder 'den kleinen Freuden im Alltag'.
Ja, absolut. Es ist sehr gebräuchlich, von 'dem beruflichen Alltag' oder 'dem Arbeitsalltag' zu sprechen. Dies beschreibt die täglichen Aufgaben, Herausforderungen und Routinen, die man bei der Arbeit erlebt. Zum Beispiel: 'Der Arbeitsalltag kann manchmal sehr fordernd sein'.
'Alltag' ist der umfassendere Begriff und bezeichnet das gesamte gewöhnliche Leben. 'Routine' hingegen bezieht sich auf spezifische, sich wiederholende Handlungsabläufe oder Gewohnheiten, die ein Teil des Alltags sind. Der Alltag *enthält* Routinen, ist aber nicht dasselbe wie eine einzelne Routine.
Normalerweise wird 'Alltag' im Singular verwendet, da es ein kollektiver Begriff für das tägliche Leben ist. Ein Plural 'Alltage' ist grammatisch korrekt, wird aber selten benutzt und klingt etwas ungewöhnlich. Wenn man von mehreren täglichen Abläufen sprechen möchte, würde man eher Umschreibungen wie 'die verschiedenen Alltagsformen' oder 'die täglichen Abläufe' wählen.
'Alltag' ist ein neutrales Wort. Es ist weder besonders formell noch informell und kann in nahezu jeder Kommunikationssituation verwendet werden, sei es im Gespräch mit Freunden, in der Zeitung oder in einem wissenschaftlichen Text. Es ist ein fester Bestandteil des allgemeinen Wortschatzes.
Nicht direkt als Adjektiv. Aber es bildet viele Komposita (zusammengesetzte Wörter), die adjektivische Funktionen haben, wie 'alltäglich' (adj.) oder 'Alltags-' als Bestimmungswort. Beispiele sind 'Alltagsproblem' (ein Problem des Alltags) oder 'Alltagskleidung' (Kleidung für den Alltag). Das Adjektiv 'alltäglich' bedeutet 'gewöhnlich, gewohnt'.
'Alltag' beschreibt das allgemeine, fortlaufende tägliche Leben. 'Tagesablauf' ist spezifischer und bezieht sich auf die konkrete Abfolge der Aktivitäten und Ereignisse *innerhalb eines einzelnen Tages*. Der Tagesablauf ist ein Teil des Alltags, aber der Alltag ist der größere Rahmen, der sich über viele Tage erstreckt.
Nein, 'Alltag' ist im gesamten deutschen Sprachraum, also in Deutschland, Österreich und der Schweiz, in seiner Bedeutung und Verwendung sehr einheitlich. Es gibt keine signifikanten regionalen Variationen, die man beachten müsste. Es ist ein universell verständlicher Begriff.
Sie können Adjektive wie 'abwechslungsreich', 'erfüllt', 'geregelt', 'lebendig' oder 'schön' verwenden. Zum Beispiel: 'Ich liebe meinen abwechslungsreichen Alltag.' Oder Sie betonen die positiven Aspekte: 'Im Alltag finde ich oft kleine Momente des Glücks.' Es hängt stark von den begleitenden Wörtern ab.
Am häufigsten ist 'im Alltag' (in the everyday/in daily life), z.B. 'im Alltag begegnen'. Auch 'aus dem Alltag' (out of daily life) ist sehr verbreitet, oft im Kontext von Ausbrechen oder Entfliehen. Seltener, aber auch möglich, sind 'für den Alltag' (for daily use) oder 'gegen den Alltag' (against the daily grind).
Test Yourself
Nach dem Urlaub fiel es ihr schwer, wieder in den ______ zurückzukehren.
Die Phrase 'in den Alltag zurückkehren' ist eine feste Wendung, die die Rückkehr zur gewohnten Routine nach einer Pause beschreibt. Die anderen Optionen passen hier semantisch nicht.
Was beschreibt 'der Alltag' am besten?
'Der Alltag' bezieht sich auf die Routine und die sich wiederholenden Aspekte des Lebens. Die anderen Optionen beschreiben etwas, das nicht gewöhnlich oder täglich ist.
Verwenden Sie die Wörter: 'Sie', 'ihren', 'im', 'bewältigen', 'Alltag', 'muss'.
Dieser Satz drückt aus, dass die Person die Herausforderungen und Aufgaben ihres täglichen Lebens meistern muss. 'Alltag bewältigen' ist eine sehr gebräuchliche Kollokation.
Ich möchte aus dem Alltage ausbrechen.
'Alltag' wird hier im Dativ Singular verwendet, da 'aus' den Dativ verlangt. Der Plural 'Alltage' ist selten und hier falsch angewendet.
Score: /4
Summary
Remember 'der Alltag' captures the essence of daily routine and ordinary life, often carrying nuances from comforting familiarity to monotonous struggle, depending on context.
- Refers to ordinary, daily life and routine.
- Can imply comfort or monotony, depending on context.
- Neutral register, widely used in all situations.
- Often contrasted with holidays or special events.
- Crucial for understanding German daily life discussions.
Embrace Nuance
The word 'Alltag' isn't always negative. It can convey comfort, stability, or even joy. Pay attention to adjectives and context to grasp its specific emotional tone. For example, 'ein erfüllter Alltag' (a fulfilling daily life) versus 'der graue Alltag' (the dreary daily life).
Avoid Direct Plural
While 'Alltage' exists, it's rarely used and sounds unnatural. 'Alltag' is typically used in the singular, even when referring to multiple daily routines or periods. If you need to express plurality, use phrases like 'verschiedene Aspekte des Alltags' (various aspects of daily life).
German Efficiency & Routine
In German culture, a well-structured 'Alltag' is often valued, reflecting a preference for order and planning. This can be seen in phrases like 'den Alltag meistern' (to master daily life) or 'einen geregelten Alltag haben' (to have a well-ordered daily life), highlighting a cultural appreciation for effective daily management.
Compound Power
Mastering compounds with 'Alltag' significantly expands your vocabulary. Words like 'Alltagsgegenstand' (everyday object), 'Alltagsleben' (daily life), or 'Alltagsproblem' (everyday problem) are very common. Practicing these will make your German sound much more natural and sophisticated.
Examples
6 of 8Mein Alltag ist oft stressig, aber ich versuche, kleine Pausen einzulegen.
My daily life is often stressful, but I try to take small breaks.
Die Einhaltung der Vorschriften ist ein wichtiger Bestandteil des bürokratischen Alltags.
Adherence to regulations is an important part of bureaucratic daily life.
Lass uns mal aus dem Alltag ausbrechen und etwas Verrücktes machen!
Let's break out of the daily grind and do something crazy!
Die Studie analysiert die Auswirkungen sozialer Medien auf den Alltag junger Erwachsener.
The study analyzes the effects of social media on the daily lives of young adults.
Im Geschäftsalltag sind schnelle Entscheidungen oft entscheidend für den Erfolg.
In daily business, quick decisions are often crucial for success.
Der Roman schildert den tristen Alltag einer Familie im Nachkriegsdeutschland.
The novel depicts the dreary daily life of a family in post-war Germany.
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Abend
A1evening
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A2The period of time between the end of the day and bedtime.
Abfall
A2waste, garbage
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A1to deregister, to sign out; to formally withdraw or log off.
abwaschen
A2To wash dishes after a meal.
Adresse
A1address (e.g., street address)
Alltag
A2The routine of daily existence.
anhaben
A2To wear; to have clothes on one's body.
anmelden
A1to register, to sign up; to formally enroll or record one's presence.