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How carpenters build a traditional granary | SWR Craftsmanship
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Subtitles (515 segments)
.
Hier entsteht in traditioneller Zimmermannskunst
ein Schwarzwälder Kornspeicher.
Ein Holzhaus, gebaut ohne Schrauben,
das nur mit Verbindungen aus Holz zusammengehalten wird.
Ein Neubau, aber doch im alten Stil.
Das macht man ein-, zweimal im Leben.
Aber so was ist schon außergewöhnlich.
(Vogelzwitschern)
Da gibt es Verzapfungen.
Nuten.
Verkämmungen.
Ein sogenanntes Zapfenschloss.
Holznägel.
Also wird alles möglich mit Holz miteinander verbunden.
Also der Kornspeicher selber ist wie ein großes Möbel.
Wie so ein Schmuckkästle, kann man sagen.
(Vogelzwitschern)
(Hämmern)
(Kuhglocken)
In wenigen Wochen wird das Schmuckkästle,
das Hofensemble des Wildenhofes,
einer der eindrucksvollsten Höfe des Hochschwarzwaldes, ergänzen.
Der Wildenhof ist ein typischer Vertreter Schwarzwälder Baukultur.
(Hämmern)
Vorbereitet und zugesägt, also abgebunden,
wird der Kornspeicher in Rottweil im Neckartal,
auf dem Gelände der ehemaligen Pulverfabrik.
Als ich da runterkam, vor 30 Jahren,
war das halt eine Industriebrache mit ... Zerfallscharakter,
aber mit unglaublich Charme.
Hubert Nowack ist Zimmerermeister aus Leidenschaft.
In meiner Lehrzeit, da waren wirklich sehr gute alte Gesellen,
die alle Kniffe kannten.
Da zehre ich heute noch davon.
Da konnte man die schönsten Verbindungen machen.
Hauptsache, es war nachher gut.
Er arbeitet heute noch so, wie er es einmal gelernt hat.
Man hat mit Maßlatten oder Schnüren den Grundriss geholt,
ist damit auf den Abbundplatz
und hat dann eins zu eins das Bauwerk,
Stockwerk für Stockwerk, aufgebaut.
Also, meine Aufgabe als Meister besteht darin,
dass ich die Maße auf das Holz übertrage,
also auch anreiße, wo jetzt ein Zapfenloch hinkommt,
wo eine Verblattung kommt.
Wie lang das Holz überhaupt ist,
wo es abgeschnitten werden muss und so weiter.
Wo die Nut reinkommt.
Und dann müssen meine Mitarbeiter meine Zeichen lesen können.
Und dann können die im Prinzip selbstständig arbeiten.
Geselle Janik hat die Zeichen des Meisters richtig interpretiert
und beginnt damit, einen halben Schwalbenschwanz
in der Mauerschwelle auszuarbeiten.
(Maschinensurren)
Diese Verblattung, die wird in der Regel
mit der Kreissäge vorgeschnitten
und dann mit dem Stemmeisen und mit Stoßaxt fein ausgearbeitet.
(Knacken)
Die Oberfläche der Verblattung
glättet Janik mit der Stoßaxt und prüft,
ob noch Unebenheiten bearbeitet werden müssen.
Eine Verblattung wird verwendet, wenn sich zwei Hölzer kreuzen
und die Hölzer miteinander verbunden werden sollen.
Sie sichern die Hölzer vor Verschiebungen und Verdrehungen.
Dem Gesellen geht die Arbeit leicht von der Hand.
Sechsmal wiederholt er diesen Vorgang alleine an diesem Balken.
(Maschinensurren)
In der Zwischenzeit bereitet Hubert Nowack
in der Werkstatt Holznägel vor.
(Klopfen)
Um einen schönen, geraden Holznagel hinzukriegen.
Hängt immer ein bissle vom Faserverlauf ab.
Deshalb sucht man sich auch immer ein Holz raus,
was einen schönen, geraden Faserverlauf hat.
So.
(Knacken)
Ein Holznagel muss auch nicht immer ... perfekt sein.
Jeder Holznagel kriegt eine individuelle Form.
Rund 60 Holznägel werden in dem Kornspeicher verbaut.
(Kreissägensurren)
Janik hat die Verblattungen in den Mauerschwellen ausgearbeitet.
Jetzt stemmt er das Gegenstück
in einem Balken der ersten Balkenlage aus.
Es ist nur ein kleiner Keil,
der die beiden Hölzer gegen das Verrutschen sichern wird.
Eine häufig verwendete Holzverbindung
ist der Zapfen und das Zapfenloch.
Geselle Viktor macht sich an die Ausarbeitung eines Zapfenloches,
das einige Millimeter tiefer ist als der Zapfen,
der später darin Platz finden soll.
Über den Zapfen dürfen keine Kräfte übertragen werden.
Er sorgt lediglich dafür, dass der Balken nicht verrutscht.
Wir haben hier traditionell das Zapfenloch.
Das Gegenstück ist der Zapfen.
Und das arbeiten wir in der Regel mit dem Kettenstemmer aus.
Früher hat man das von Hand rausgeklopft.
Heute hat man die Maschine dafür.
Trotz der großen handgeführten Maschinen
benötigt Janik Kraft, um den Brustriegel auszuarbeiten.
Ein Querbalken, der etwa in Hüfthöhe an der Wand eingebaut wird.
Er wird mit zwei Nuten versehen, die später die Wandbretter aufnehmen.
(Kontinuierliches Surren)
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