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Hier ist der Beweis: Du bist tot!
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Absolut alles, was du über dich selbst und das Universum zu wissen meinst, könnte eine Illusion
sein. Soweit du weißt, bist du echt und existierst in einem Universum, das vor 14 Milliarden Jahren
entstanden ist, und daraus dann Galaxien, Sterne, die Erde und du. Aber vielleicht auch nicht.
Vielleicht existierst du eigentlich gar nicht, sondern bist nur ein Traum eines
toten Universums - du und alles, was du für echt hältst. Das klingt verrückt,
könnte aber die Konsequenz aus unseren besten Theorien über das Universum sein. Okay,
das ist vielleicht zu viel - fangen wir am Anfang an. Zunächst müssen wir drei Konzepte verstehen.
1. Der Zeitpfeil
Was unterscheidet die Vergangenheit von der Zukunft?
Tropfst du rote Tinte in ein Wasserglas, siehst du, wie sie sich ausbreitet,
bis das Wasser rot ist. Aber rotes Wasser, in dem sich die Tinte plötzlich konzentriert
und zu einem Tropfen an der Wasseroberfläche wird, siehst du nie. Die Zeit scheint immer
in die Richtung zu fließen, in die sich die Tinte ausbreitet.
Aber mit einem Mikroskop siehst du nur einen Schwarm Moleküle,
die zufällig zusammenstoßen - keine Regeln, kein Vorwärts, kein Rückwärts. Jede einzelne
Bewegung könnte auch umgekehrt geschehen. Wir nehmen aber eine Art Zeitpfeil wahr,
der Dinge nur in eine Richtung geschehen lässt - wie kommt es dazu?
Tja, dieser Zeitpfeil ist gar nicht so grundlegend,
sondern eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Wenn sich Tintenmoleküle in einem Glas ausbreiten,
gibt es jede Menge verschiedener “Plätze”, wo sie hinkönnen,
und daher jede Menge verschiedener Kombinationen. Und so, wie deine Chance auf einen Sechser im
Lotto steigt, je mehr Lose du hast, ist die Wahrscheinlichkeit viel höher, dass
Tintenmoleküle sich im Glas ausbreiten, als dass sie zu einem Tropfen werden.
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