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B1 中級 ドイツ語 25:07 Educational

Die Medici - Geld, Macht, Intrigen | Terra X

Terra X History · 962,865 回視聴 · 追加日 4日前

学習統計

B1

CEFRレベル

5/10

難易度

字幕 (147 セグメント)

00:01

Florenz, Touristenmagnet und Wiege der Renaissance. Die Pracht und Geschichte der Stadt ist untrennbar mit dem Namen einer Familie verbunden: Medici.

00:15

Etwa 300 Jahre lenken sie die Geschicke Stadt und beeinflussen die Geschichte Europas.

00:24

Ihre eigene Geschichte ist eine von Geld, Macht und Intrigen. Von einfachen Kaufleuten bis an die Spitze der katholischen Kirche.

00:35

Wie gelingt einer Familie ein so sensationeller Aufstieg und wie schafft sie es, ihre Macht über Jahrhunderte zu sichern?

00:56

Ab dem Hochmittealter beginnt der wirtschaftliche Aufstieg Europas. Die Städte erblühen und die Bevölkerung wächst rasant.

01:05

Das Warenangebot auf den Märkten und Messen der Städte wird immer größer. Geld als Zahlungsmittel verdrängt den Tauschhandel.

01:13

Die Nachfrage nach Produkten aus weit entfernten Ländern steigt enorm an. Der Fernhandel, der über Jahrhunderte fast brach lag, kommt zu neuer Blüte. Kaufleute sind die Aufsteiger der Zeit.

01:30

Zentrum und Innovationstreiber dieser kommerzielle Revolution ist Italien. Die Seerepubliken Norditaliens dominieren den Internationalen Handel.

01:39

Die Flotten von Pisa, Venedig und Genua beherrschen die Meere, vom Mittelmeer bis zur Nordsee. Sie revolutionieren dabei Handels- und Wirtschaftstechniken.

01:51

Die ältere Forschung hätte gesagt, dass das also die Dynamik des italienischen Geistes gewesen sei.

01:57

Die jüngere Forschung und das ist die aller jüngste Forschung, stellt die Frage, ob das wirklich so gewesen ist.

02:05

Sie geht eher davon aus, dass im Laufe des Hochmittelalters, als diese Seerepubliken hochgekommen sind,

02:11

dass diese viele Handelstechniken aus Territorien übernommen haben, die in der Zeit eher islamisch geprägt waren. Insbesondere ist das in Nordafrika der Fall gewesen.

02:25

Das umfasst also Dinge wie Banktechniken und mit dem Bankwesen, das ja in der Zeit aufkommt, kann man tatsächlich sehen, dass hier ganz andere Summern,

02:35

ganz andere Beträge, ganz andere wirtschaftliche Potenziale dann aktiv werden, als es früher die Gegebenheiten waren, die Möglichkeiten waren.

02:47

Doch auch eine Stadt ohne Hafen und Handelsflotte schwingt sich zu einem bedeutenden Handelszentrum auf: Florenz.

02:57

Die Stadt am Arno verdankt ihren Reichtum vor allem der Tuchproduktion, eine der wichtigsten Handelswaren des Mittealters.

03:06

Für den Einkauf der Rohstoffe brauchen die Kaufleute Geld, viel Geld. Der Geldhandel wird immer wichtiger.

03:13

Der Wechsel und Verleih von Geld, wird dabei selbst zu einem bedeuten Wirtschaftszeig.

03:20

Findige Kaufleute gründen die ersten Banken. Eine Entwicklung die Florenz bald auf dem ganzen Kontinent bedeutsam macht.

03:34

Florenz wird mit der Zeit eben das Zentrum des Bankwesens. Es gab ja große Bankhäuser im 14. Jahrhundert.

03:39

Die wurden als oder werden von der Forschung als Super Companies bezeichnet, also die Bardi, die Peruzzi.

03:46

Da waren unglaubliche Summen im Spiel. Das waren Wirtschaftsvolumina, die man vorher nicht kannte.

03:53

Und von daher kann man sicherlich davon sprechen, dass sich hier eine Art Goldgräberstimmung eben entwickelt hat

03:59

und Leute wie die Medici, haben dort sicherlich auch ihre Chance gesehen, auch ein Stück von diesem großen Kuchen sich abzuschneiden.

04:09

Die Familie stammt eigentlich aus dem Umland der Stadt und hofft nun, sich in Florenz im Bankgeschäft zu etablieren.

04:15

Mitte des 14. Jahrhunderts ergibt sich dafür eine Chance, denn die erste Bankenkrise der Geschichte trifft die „Super Companies“.

04:23

Sie führt zum Konkurs der bis dahin übermächtigen Banken der alteingesessenen Florentiner Familien.

04:32

Die Chance ergreift Giovanni di Bicci de’ Medici. Er ist das Oberhaupt der Medici zu Beginn des 15. Jahrhunderts. Sein Handwerkszeug als Bankier hat er in Rom erlernt.

04:44

Er knüpft dort wichtige Kontakte. 1397 wird er Gründer der Banco de Medici. Sie verwaltet das Geld eines alten Freundes aus Rom.

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