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Swatting: Cyberkriminelle hetzen Unschuldigen die Polizei auf den Hals | Politikmagazin | Kontraste
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字幕 (255 片段)
Auf den Boden! Auf den Boden legen!
Hinlegen! Hände auf den Rücken!
Der Mann, den diese Polizisten überwältigen,
greife Passanten mit einem Messer an,
so wird es per Notruf gemeldet.
Es ist eine perfide Lüge.
Was hier passiert, nennt sich Swatting:
Falsche Notrufe mit dem Ziel, Einsätze auszulösen.
In den USA kamen so schon Menschen ums Leben.
Der Anruf war ein Fake, Swatting genannt.
Ein Beamter eröffnete das Feuer und ein unschuldiger Mann wurde getötet.
Seit Jahren kommt es auch in Deutschland zu Swattings.
Die kamen her und lösten einen Großalarm bei mir aus.
Die standen da vorn mit 8 Bullen, mit gezogener MP5 im Anschlag.
Dieser Film handelt von einer Gruppierung,
die Menschen jagt und Einsatzkräfte als Waffe nutzt.
Meist richten sich die Attacken gegen Livestreamer*innen,
so wie "quiteLola", wie sie sich im Netz nennt.
Auf der Videoplattform Twitch hat sie mehr als 100.000 Follower.
Rund 30 Swattings, sagt sie, habe sie bereits erlebt.
Wenn ich streame und ich höre Sirenen,
gibt mir das so ein Gefühl: Das könnte wieder etwas sein.
Es gab Swatting-Anrufe, da wurde mir unterstellt,
dass ich eine Bombe bei mir hätte oder einen Terroranschlag plane,
bewaffnet sei, und da wurde mir auch von der Polizei gesagt:
"Sie können froh sein,
dass Sie heute nicht in den Lauf einer Pistole geschaut haben."
Vor gut einem Jahr:
Lola ist in Hamburg, streamt live von einer Hafenrundfahrt.
Beim Kapitän des Schiffs geht eine Warnung der Polizei ein:
Laut Anrufer habe sie angekündigt,
den Schiffsführer mit einem Messer angreifen zu wollen.
Die fanden heraus, auf genau welchem Boot ich bin.
Am Anleger wird Lola erwartet.
Es ist ein komisches Gefühl, wenn man angeleuchtet wird,
dann an eine Wand gestellt wird, um einen herum 20-30 Polizisten sind
und man wie eine Terroristin behandelt wird.
Sie sagt, es sei das zweite Mal an diesem Tag gewesen,
dass sie geswattet wurde.
Die Angreifer organisieren sich im Verborgenen,
sind dabei weitgehend ungestört,
wie diese Recherche von "Kontraste" und "Spiegel" zeigt.
Im Zentrum steht eine Gruppierung, die sich "NWO" nennt,
unter anderem eine ironisch gemeinte Anspielung
auf die Abkürzung für "Neue Weltordnung",
ein Verschwörungsmythos.
"Kontraste" und dem "Spiegel" liegt ein riesiger Datensatz vor,
mehr als 75.000 interne Chatnachrichten und Tonaufnahmen
von Gesprächen aus unterschiedlichen Quellen
über einen Zeitraum von rund sechs Jahren.
Erstmals ermöglicht er Einblick ins Innerste der Gruppierung.
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